Geschichte der Jesuiten. Z27
„thum oder aus Bosheit verblendet, darüber lassen wir„Gott erkennen), uns wehe thaten, das ist uns um so„krankender, nachdem die Ketzer hieraus Anlaß nahmen,„ihrem Hasse gegen uns einen stärker» Nachdruck zu ge-„benrc." Man ersteht aus der Art, wie der Verfasserseinen Orden rechtfertiget, daß man ihn auch in Hollandschon gleich nach seinem Ursprünge aller jener Laster undVergchungen beschuldigte, die ihm noch bis Mf den Heu«tigen Tag zur Last gelegt werden, und deren Quelle selbstaus der Verdorbenheit und Schädlichkeit seines Institutesentspringt. Die Lehrart und die Grundsätze der Jesuiten,ihre Habsucht, ihre Ambition, und zum Theil auch ihrwollüstiger Lebenswandel veranlaßten selbst unter den eif-rigsten Katholiken unaufhörliche Beschwerden gegen dieGesellschaft.
Was ste den Niederländern vornämlich verhaßtmachen mußte, war nicht bloß der Verdacht, sondern Ue«berzcugung von dem Antheile, den sie an den Verschwö-rungen wider das Leben der Oranischen Prinzen genom-men haben. Wilhelm wurde schon einmal 1582. zuAntwerpen von einem jungen Spanier, NamensJohann Jaurigni, durch den Kopf geschossen, ohnejedoch an der Wunde zu sterben. Die Wache stieß ihngleich nach der That auf der Stelle nieder. Man hatweiter nichts entdecken können, als daß er nach Anleitungeines spanischen Kaufmannes, welcher sein Vermögendurchgebracht hatte, und auf das Gutheißen eines Mön-ches, welchem er in der Beichte sein Unternehmen ent-deckte, diesen Meuchelmord ausführen wollte. Man fand
«rrL exssiecta: vseresis, rolo cancilisnclsm silentio cum §oc»s-lscs coocoilliam. t^usmcliu vilss spiriru» eric, lu-
jirv Laldolici xrsxis äskensione iLrrskimus. lieber»»p!»x esk, oäii «omliiL ioastL »uiil. <)uoti Lmilcsr Ilsnnibsli.voc nvdls Ißusttu» l«>r. Illo suclore LsremL bellr jursvimur«li srar. t. c. 84s.