Band 
Erster Band.
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Geschichte der Jesuiten. zzz

15. Diese Briefe waren mit eigenen Charaktcrn ge-schrieben, zu welchen niemand als der Obere den Schlüs.sel hatte *). Ost bedienten sie sich auch einer eigenen Art,sich auszudrücken, und sie schrieben z. B- van Kaufmanns-fachen, indessen der Obere in dem Inhalte der Briefe ei-nen ganz andern Gegenstand fand.

16. Ihre Briefe schrieben sie sich nicht unter eigene»Addresscn einander zu; sondern sie bedienten sich der Auf-schrift eines katholischen Bürgers oder Kaufmannes, wel-cher gleich aus der Gestalt der Buchstaben wissen konnte,an welchen Jesuiten er dergleichen Briefe abzugeben hatte.

17- In wichtigen Anlicgenheitcn mußte der Obereder Mission sich an den Provinzial oder an den Generalnach Rom wenden.

1 8 - Außer der beständigen Correspondenz, in welcherdiese Emissarien mit ihren Obern stunden, mußten sie ihnauch jährlich wenigstens einmal persönlich besuchen, ummit ihm über Sachen, die der schriftlichen Correspondenznicht wohl anvertraut werden konnten, besondern Rathju pflegen.

19. Nebst den gewöhnlichen und ordentlichen Emissa-rien befanden sich in der Republik noch außerordentliche,welche alle Provinzen durchreisen, und vornämlich Leutevon Rang und Anfehn besuchen mußten.

20. Die Jnstructionen endlich, welche diese Emissa-rien hatten, konnten von den Obern so oft abgeändertwerden, als die Lage der Sachen und die Umstände der

) Diese verdächtige Vorsicht wird von ihnen selbst in der Or-densconstitution zur Regel gemacht, in reim», Huse »ecremm

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