Geschichte der Jesuiten. zz?
die Kunstgriffe, wie zuvor die Königin, von derR-aieruna.So geh im und verborgen sie bandelten, so fanden sieb dochiiumer Leute, welche ihren schädlichen Emstuß auf die Re-gierung nicht nur aus Ahndung, sondern aus Ueberzeu-gung kannten.
Alcxis de Menezes, ein ehrwürdiger redlicherMunster, warnte am Lage der Kiönung den ivugen Mo-narchen in riycr rührenden Anrede vor einer gewissen Sektevon Leuten, welch« ihre eigene Erhöhung und ihren Eigen-nutz zum '.inzlgen Gegenstand ihres Bestrebens und ih»rThätigkeit machen. Lenke dieser Art (sagte er, ') schmei-chcin allen Leidenschaften der Fürsten, um ihnen zu ver-steh« zu geben, daß jene Zeit, i» welcher sie unter der Auf-sicht und unket der Leuung redlich r Männer stunven, dieZeit eines uliertragdchcn Zwanges und einer schar,blichenUnterwürftgteil war. Um steh einem so mißleiteten Prin-zen auch als wirklichem Regeiuen gefällig zu machen, wer-den sie fortfahren, alle Launen desselben nut Lossprächenzu überhäufen. Diese gefährlichen Schmeichler werdennichts versäumen, waö ihrem Pcioatvo theile einträglichseyn wird. Sie werden die Aufnurksamkeil des Regentenvon dem Zustande seiner Staaten unvermerkt auf den Zu-stand ihrer eigenen Gesellschaft zu leiten suchen. Es wirdihnen gelingen, das Vermögen und die Macht eines Staa.tes in eben dem Maaße zu schwächen, in welchem sie sichan Reichthum und Stärke über denselben erheben werden rc.
Menezes sagte so viele Wahrheiten nicht ungestraft.Er fiel, nachdem er bis in sein hohes Alter dem Königrei-che mit erprobter Rechtschasftnheit und Treue gedient,durch die Rache der Jesuiten, welche die Gunst des Mo-narchcn über alle Slraswürbigkeit erhoben hatte. D eseUeberlegenheit am Hofe machte sie so stolz daß sie nichtnur allen Großen des Reichs, sondern silbst der Königinfurchtbar wurden. Diese ehrwürdig« Prinzessin sah m«k
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