Band 
Erster Band.
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Geschichte der Jesuiten. zz ^

», vou der Gefahr j>, überzeugen, in welche sie den König,„das Reich, mich, und die Ehre eines Ordens gestürzt„haben, dessen Institut so heilig ist.

„Der vornehmste Urheber aller ineincr Kränkungen ist„Ludwig Go ii salva da Camera, welcher das Der.„ trauen mißbraucht, das ich in ihn setzte, als ich ihm meinen„ Enkel, die Hofnung des ganzen Königreichs, zur Erziehung„übergab. Ob es die Folge seines persönlichen Charakters,„ der Einbildung, oder eincS unüberlegten Eifers ist, weiß„ich nicht; ich weiß nur, daß der ihzn anvertraut Prinz„ganz das Gegentheil von dem wurde, was man inRück-„ ficht seiner glücklichen, keuschen und tugendhaften Anlage,„von ihm erwarten konnte. Unter Gonsalvaö Lei-„ tung nahm er so wilde Sitten an, daß er dadurch die„Liebe seiner Unterthanen eben so weit von sich entfernt,„als er sich der Achtung entziehk, die er mir scbulvig ist.„Seine Handlungen beweisen dieses nur zu sehr, indem„sein Betragen gegen mich ganz und gar dcnGesti.nungen„nicht angemessen ist, welche man nach göttlichem Gesetze„gegen Eltern haben sollte. Man hat Beweise genug m„Handen, daß sich dieser Jesuile in den Kops setzte, das„Ansehn des Königes würde in eben dem Maaße gewin-„nen, in welchem baS meinige verlieren würde. Er hat„ihn als von einer höchst wichtigen Eiaaiömaxiine zu über»„zeugen gesucht, daß er in eben dem Grade geachtet wer-„den müßte, in welchem er mich verachten würde. Die„Folge davon ist, daß mir dieser Prinz mit großer Ler-„achkung begegnet, daß er auf mcinr Vorstellungen keine„Rücksichten nimmt, mißtrauisch gegen meine Rathschlage,„unempfindlich gegen mich, und alle» denjenigen abge-neigt wird, welche mir mit redlichem Eifer dienen. Hie„von und von einer Menge and,rer Thatsachen kann euer.„die Stimme des ganzen Königreiches überzeugen, wenn„ ihr euch nicht von dem Gerede einiger weniger lüuschei,, lassen wollet, welche dem Eigensinne desvuvwtgGo »