Band 
Erster Band.
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Z4« Fünftes Buch.

„falva schmeicheln, oder wenigstens den Schaden, den„ seine Rathschläge verursachen, verheimlichen wollen, um„nur allein von den guten Eigenschaften, mit welchen Gott„den König begäbet, und von dem reden zu können, was„noch mit einigem Anscheine von Wohlstand geschieht.„ Kein Mensch wird das, was ich hier sage, ein verwege«„ nes Urtheil nennen. Man wird euch zwar viel von den„guten Eigenschaften und von den Fähigkeiten, die der„König für das Gute hat, sagen können; man wird euch„aber auch nicht verschweigen, daß er in allen SM-,ken dem Ludwig Gonsalva, als feinem Lehrer und„ Beichtvater, Und zwar mit einer Unterwürfigkeit gehorcht,„dw selbst dann nicht größer seyn könnte, wenn dieser„sein Oberer wäre. Man wird auch bekennen müssen,„daß er keine einzige Pflicht ausübet, wozu ihn die per«„sönliche Eigenschaft eines Königes verbindet, weder in„Rücksicht dessen, was er mir schuldig ist» noch in dem,„was seiner persönlichen und königlichen Würde gebühret.„ DicserMangel von Achtung gegen sich selbst, gegen mich„und gegen das Königreich, kann niemandem, als dem„Pater Gonsalva znr Last gelegt werden. Was man„auch darüber sagen mag, so ist es gewiß, daß er gegen„die täglichen Mißhandlungen, denen mich der König„preisgiebt, eben so unempfindlich ist, als er gegen das„Mißvergnügen des ganzen Königreiches gleichgültig, und„gegen den König in allem, was er thut, nachsichtig ist.„Hieraus ersieht man, daß dieser in allem, was er wider„die Vernunft, wider die Natur, gegen mich, gegen seine„Unterthanen und gegen sich selbst unternimmt, nur die„Rathschläge dieses Jesuiten befolget. Ein Umstand, der„um so kläglicher ist, nachdem sich beyder Lebensart, die„ der König mit Bewilligung desselben ergriffen, seine Ge-sundheit zusehends schwächet. Damit Ludwig Go„«„salva und sein Bruder Martin, welchem er die an«„sehnlichsteStelle im Königreiche verschafft, unumschränkt