Band 
Erster Band.
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Geschichte der Jesuiten.

„Grabstättedes Königes meines Herren und meiner K>n»„der verlasse; daß ich mich trenne von dem Könige, mei»„ ncm Enkel, der meinem Herzen so theuer ist?

„Ihr müsset annoch in Erwägung ziehen wie lieblos„ die Welt von mir urtheilen wird, da es das Ansetzn ha»„bcn könnte, als erfordere es der eigene Vortheil des Kö«„nigcs, mit mir in kei'ier Verbindung und Freundschaft„zu leben. Wird man nicht sagen, es wäre der G^ist und„das Her; desselben verdorben worden, wenn er länger„in Verbindung und vertraut mit mir gelebt hatte? Soll„Gonsalva auf die großen Barmherzigkeiten Gottes„keine Rücksichten nehmen, der mir Eigenschaften gab,„welche mir einige Achtung und Liebe erwerben könnten?

„Wenn ihr glaubet, daß das Anseht! und die Macht„dieses eures Gesellschafters und seiner Anhänger vongiös»„ scrcr Wichtigkeit sey, als die Ehre des KöuigS und der„Wohlstand des Reiches, so habe ich weiter nichts mehr„zu sagen, und es bleibt mir nichts anders zu thun übrig,„als mich vor der Erhabenheit göttlicher Rathschlüsse zu„demüthigen. Wenn ich mich aber in der Meynung» die„ich von cuerm Charakter und euern Gesinnungen habe,„nicht trüge; wenn ihr den öffentlichen Wohlstand wün-schet, wenn ihr ein aufrichtiges Verlangen heget, das„Aergerniß aus dem Wege zu räumen, so bitte ich euch„ inständigst, und um der Liebe unsers Herrn Jesu willen,„zu befehlen, nachdem ihr Macht dazu habet, daß dieser„Mensch auf die beste und für ihn ehrenhafteste Art, ohne„dadurch weder dcnKo'uig noch die Gesellschaft zu kranken,„ vorn Hofe entfernt werde. Ich bitte euch noch ferners, auch„die übrigen Religiösen eures Ordens zurückzuziehen, de-, rcn blinde Ehrsucht der Gesellschaft, dem Könige, dem„Reiche und mir so viele Beschwerden verursacht und eine„Menge Sünden veranlaßt hat. Hierin aber müßt ihr„ entschlossen und verschwiegen zu Werke gehen, damit es„niemand erfahre, daß diese Veränderung von mir her-