Band 
Erster Band.
Seite
344
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Z44 Fünftes Buch.

„rühre. Ich lege euch dieß auf euer Gewissen, und sage„euch nur noch, daß ihr auf die Briefe und Schriften,„worin man euch versichern wogte, daß sich hier alles im„besten Wohlstände befindet, da doch das Uebel immer är«»,ger wird, keine Rücksichten zu nehmen habt.

Cenohergos, den z. Jünnis 7571.

Von der eigenen Hand der Königin war noch bcyge«schrieben; „Ich b'n IN einer so traurigen Lage, daß ich„euers Gebets äußerst bedürftig bin. Dieses Land ist„verloren, aus Ursachen, die ich euch hier angezeigt habe.„Wenn es euere Gefiindheitsumflände erlaubten, wäre es„von besondern; Nutzen, hiehcr zu reisen. Ihr würdet euch„selbst von der Wahrheit dessen, was ich euch hier schrieb,„überzeugen, und die dienlichsten Anstalten dagegen treffen„können- Gott gebe mir den Trost, dessen meine Seele„in so großen Drangsalen benöthiget ist!"

Ich die Königin.

Fünftes Kapitel.

Folgen des Mißbrauches, den die Jesuiten von dem Ansehenwachwu, in welchem sie am portugiesischen Hofe stunden.

^cr General fand es in Rücksicht des Vortheils, densein Orden aus di sen Umstanden zog, nicht für gut, denBeschwerden der Königin, die sich außerdem noch mittelstdes D on Hohann von B orgia, feines Sohnes anihn wendete *), auch nur im Geringsten abzuhelfen, Manwar vielmehr mit dem Verfahren dieser Hofjesniten inRom sehr wohl zufrieden. Man sah mir Vergnügen,wie mächtig der Orden in Portugal wurde; und Lud,wig Gonsalva da Camera bleibt in der Geschichte

>) 7 ^r/ttcHae/o lHemoirs, <!u lioi l). Lebsslieo. ltpen.

/t/. /.IV. b/rerp. 10.