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Zweyter Band.
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Geschichte der Jesuiten.

tenhausen, opferte daselbst viel Gold, und empfanddavon so großen himmlischen Trost, daß er diese frommenStreifcreyen nicht nur selbst sein ganzes Leben hin fort«setzte, sondern auch seinen Unterthanen einen gleichen Ge-schmack für diese Pilgerschaft beybrachte *). Die Kapellevon Lore tto in Italien kam gleichfalls wahrend der Je-suitenepoche in Aufnahme. Fast aus ganz Europa zogensie zahlreiche Pilgerkaravanen dahin, und vergrößertendadurch eben so sehr ihre Einkünfte, als den Volksaber-glauben. Der Fabel, daß diese Kapelle über Meer undLand daher geflogen kam, verschaften erst die Jesuiten eineArt Autorität; wie denn auch um diese Zeit die söge«nannte Laurelanische Litaney in allen ihren Kirchen undSchulen ein Hauptstück des katholischen Gottesdiensteswurde **).

Aber Hiebey ließen es die Jesuiten nicht bewenden.Sie bedienten sich noch auffallenderer Kunstgriffe, den ka-

IlomLN! 8, §. ?stri er p-luli, vel (lomjiostellsm O, 5scolri8scror cineres venerstum prokscircuiUur Ldristisni.t. c. /»aF. 1Z2 -t

*) Villeri possir irr Onilislmum in drc s>erszrikii>t>ons coels-stibur lleliciis insieslum kuine, ut 9U0 kre^uenlius iii reliciposzel, 9er om»c,» ll«iace>>z vilsn, <^u»m Iiu-

jusmcxli ea7L«xrronsr luin isiss !o«tilusrst, lum » sub-lülis tieri procursret, niors in live u»<)ue ssvum (17x9^ pro-pexaro. Iriem. /. c.

*-) l.il>er rexenUu» köret, sccnrxts Uicluro k-itsnis» l.»»r«t».lis», immLcuIslLs conce>itionis okticium, jvjunis 8»dli»tins,»u^plicstioner, persgrinstionez votivsx, mxnci^stionss, sl»excents icl ßsnus, per c>nse »upr», c^usm liici s-otest, LMS-tnm kqnorrtilm^us Qei mstrsin retlUiciir 8c>cie>»s, — ln-knilus LINI, ri st»tuxs sinßulsruni urbiuni pietsts,

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