ryo Achtes Buch.
wandte: „Ew. Majestät gehen länger mit Entwürfen„schwanger, als die Frauen» welche nur neun Monare„ihre Früchre tragen," begnügte sich der König zu erwie-dern: „AberFürsten werden auch nicht so geschwinde ent-„bunden, wie die Weiber *)."
Indessen hatten die Jesuiten Wege gefunden, auchder Königin, einer sehr abergläubischen Dame, nahe zukommen. Schon zu Florenz wußten sie ihr mittelst ei-ner fanatischen Nonne, die im Gerüche der Heiligkeit lebte,hohe Begriffe von der Erhabenheit ihres Ordens, und vonder Nothwendigkeit beyzubringen, denselben in Frankreichaufkommen zu lassen **). Und nun als Königin, ver.säumte fie keinen günstigen Augenblick, ihren Gemahl durchalle Arten von Schmeicheleyen den Jesuiten geneigt zu ma-chen. Mit ihr vereinigten sich Villervy, und Fou-quetdelaVarenne, der einzige Vertraute der kö-niglichen Echooßsünden ***). Aber alle ihre Bemühun-gen wären vielleicht fruchtlos gewesen, wenn Heinrichennicht seine eigene Furcht verleitet hätte,- die Sache der
tlixeor. xui Hinporis. lom. VI. l-ib. 6XXXH. §. I.
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