Band 
Zweyter Band.
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Geschichte der Jesuiten.

bestürzt,sich mitKönigBriefeit ent«iufschubzcn Tagam fol-e, undldigte ern derenese Ent->it, daßachtsam-eren *).

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Drittes Kapitek.

Die Jesuiten suchen die Universität von Paris in ihre Gewaltzu bekommen. Widerstand von Seile der Universität. Ra-vaillac ermordet den König. In wie ferne die Jesuiten andiesem Kdnigsmorde Antheil gehabt haben.

Nachdem bereits schon alle Provinzen des Königreichsvon Jesuiten wimmelten, und ihnen mit einer außeror,deutlichen Eilfertigkeit beynahe in allen vornehmen Muni-zipalstadten Collegien erbaut oder eingeräumt wurden;fehlte es ihnen immer noch in der Hauptstadt Parisan einem festen Sitze. Zwar haben sie zu verschiedenenMalen, durch ihre Kreaturen am Hofe, in Heinri-chen gedrungen, ihnen, wenn es auch mittelst einesverhaßten Machtspruchs geschehen müßte, das Bürger-recht in seiner guten Stadt Paris und ein Collegiumdarin zu verschaffen. Der König» der es wohl wissenkonnte, daß die Pariser keine sonderliche Freunde der Je-suitenwaren, vertröstete sie immer auf bessere Zeiten, undsuchte ihrem ungestümen Verlangen auf alle Art auszu-weichen. Allein sein Widerstand war von keiner langenDauer. Er fürchtete die Macht dieser Leute, die sich fürjede vermeintliche Unbilde, für jede Widersetzlichkeit zu rä-chen wußten, wohl nicht ohne Grund, nur allzusehr, undertheilte ihnen im Jahre 1606 ein Patent, kraft dessen esihnen erlaubt war, ihr Cler m ontisch e s Collegium zuParis, jedoch mit dem Vorbehalte wieder beziehen zudürfen, daß sie zu keinen Zeiten befugt seyn sollten, öffent-lichen Lehrunterricht zu geben, oder überhaupt Schulen zueröffnen *).

*) üislvirs ßenerols lle ls LompLßnie cls äsrus. 1'om. ll.

«Vll. 2.