Band 
Vierter Bnad.
Seite
134
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iz; Sechzehntes Buch.

„ Wer sollte endlich eine Lehre kanonisiren, die von öffent-lichen Schulen geschimpft und als verdächtig von einer eyrlie-bcndcn Welt durchgelassen wird?

„Ungeachrer alles dieses Pros. Start lern so wenig ver-borgen seyn kann, als ihm bewußt iß, daß sein aus einer halbalten und halb Äolfianischen WeltweiSheit zusammenge-schmolzenes Gottesgelahrtheitsystem von einem hvchlöblichc»Büchercensurkollrgio, wie auch vor, der ihm sonst sehr günsti-gen Bischöflich Eichstäonschen Diöcese verboten worden;fahrt er nichts destowenigcr fort, diese seine »»ächte Gebur-ten auszustreuen und einem ganz katholischen Lande einzu-pflanzen. Ja er scheute sich nicht, uns bey einem kxsminsversammelten, ins Gesicht zu sagen — als eben Professorvon Lecb über den Probabilismus einige Fragenstellte, und beysetzte (als sich er, Professor Stattler, ein-mischte, und diese ärgerliche Lehre zu vertheidigen schien),daß man eben so wenig als in andern wohlgesitteten Orten,auch in Daiern, die Probabilismuslchre nicht mehrwerde aufkeimen lassen: Daß ihm, Staktiern, inPS8LI1 conoernbilte München nichts zn befeh-len habe; er wolle warten, ob der Ordinariusdawider sey oder nicht."

„Wer muß nicht schließen, daß die Erjesniten Leute dergröbsten und unverschämtesten Bosheit seyen? Sie brauchen,ja sie mißbrauchen, die Gnade der höchsten Häupter, wie esihnen nur bequem scheint. Bald wenden sie sich angeistliche, bald wieder an weltliche höchsteStellen, wie es ihrem Absehen und Eigen-nütze dienlich; am Ende betrügen sie also bey-de, den geistlichen und weltlichen Arm."

„Gnädigster Herr! Wir, Dero unterthänigste Diener,würden uns glücklich schätzen, wenn wir von allen angebrach-ten Beschwerden schweigen könnten. Allein die Amtspflichtfordert, Höchstdenenselben die Gefahr einer Lehre (die fürverdächtig schon an mchrcrn Orten ausgeschrien wird) zu cnt-

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