jz6 Sechzehntes Buch.
Eifer für billig gnädigst erkennen nnd Ihrer untcrtbänigstentheologischen Fakultät mir geziemenden Hülfsmitteln beyste-hen. I» welch tröstlicher Zuversicht u. s. f.
Treu nnterrbänigst, gehorsamsteProfessoren der ideologischen Fakultät u. s. f.
Nicht allein die theologische Fakultät zu Jngolstadt,sondern auch der geistliche Rath z» München verwendetesich muthvoll und nachdrücklich bey der Regierung, um denUnternehmungen der Jesuiten Schranken zu setzen. ImEbristmonat des Jahrs 1779 erstattete der letzte einen sehrernstlichen Bericht an die obere Landesregierung, worin dieAbsichten des Erjesuitcn Slattler, Univcrsallehrer derPhilosophie und Theologie zu werden, noch auffallender anden Tag gelegt, und besonders gezeigt wurde, daß die Jesui-ten ihr Projekt, sich wieder zn versammeln, und die erlo-schene Societät so viel als möglich wieder aufleben zu ma-chen, keineswegs aufgegeben haben "). Allein so wohl die-ser, als die vorhergehenden Berichte der Fakultät blieben ohneErfolg, Die Jesuiten schrien über Neid und Mißgunst,und priesen ihre Verdienste um die Wissenschaften. DieStattlerische Philosophie, ob sie gleich den heimliche»Mord lehrt, um der Gefahr, verleumdet zu werden, auszu-weichen, siegte über ihre Gegner. Sein Schüler Sailerwurde öffentlicher Lehrer, und diejenigen, die sich diesem Un-fuge widersetzten, durch immerwährende Clstkane genöthigt,ihre Lehrämter aufzugeben, um den Jesuiten Platz zumachen.
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*) Dieser sehr weitläuftige Bericht kann im Zysten Heft, S. 1; u. f.des SchlLterschen Briefwechsels nachgelesen werden.