Band 
Vierter Bnad.
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Geschichte der Jesuiten.

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Viertes Kapitel.

Revolution des Schulwesens in Raiern. Stiftung einer BaieriscbtiiMaltheserjungc. Uebergabe der öffentlichen gelehrten Schulenan die Mönche. Verzweiflung und Rache der Jesuiten. Statt-ler, em Feind der Mönche. »Die Jesuiten beschimpfen denKurfürsten auf dem öffentlichen Theater zu RcgeuSburg, «nddrohen ihm Tod und Verdammung.

weit man unter der Direktion des Kanonikus Braunin Beförderung der,Kultur dcS Geistes schritt, so wenig wa-ren diejenigen damit zufrieden, welche bisher im ausftbließ- ^lichcn Besitze des Rechts waren, den Mensche» nur so vielLicht zu geben, als es mit dem Privatvvttheile ihrer Gesell-schaft bestehen konnte. Man fing also an, auf Kanzeln undin Gesellschaften die neuen Lehranstalten zu verschreien. Manbeschuldigte die Studenten, daß sie nicht mehr Latein ver-stünden, und daß ihre Sitten verdorben waren. Leute, dieentweder zu trag oder zu bigott waren, um sich von dem'alten Schlendrian zu entfernen; Leute, die aus Unvermögenihrer Geisteskräfte keiner Ausbildung fähig waren, und Leuteendlich, die alles blos deswegen, weil es neu ist, verab-scheuen, fanden es für ihren Vortheil sehr behaglich, demGeschrey der Jesuiten mit voller Stimme Beyfall entgegenzu rufen. Man machte von den Verdiensten derselben umden Jugendnnterricht nun mehr als jeinals großes Rühmen,und man behauptete ohne Scheu, daß die Schüler unter derAnführung der Jesuiten eben so gelehrt nnd.-gesittet grwor^den, als sie jetzt unter der neuen Direktion unwissend undin Sitten ausschweifend würden. -b-

Das Jahr 1781 fing sich für das B «tierische Schul-wesen sehr stürmisch an. Man hatte z» Anfang desselben.