Band 
Vierter Bnad.
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,6o Sechzehntes Buch.

Thatsache ist man erbietig, demonstrativ herzustellen undhandgreiflich darzuthun. Nun aber auf diesen Achenten, alsder ursprünglichen Kirchenanlage, welche ex solo lirulo to-tlus oKcii »scri dem Christenvolkc aufgelegt ist, liegt dasewige, und wegen des gemeinen Besten niemals ableinbareOous, daß aus diesem kuoäo stsciirmrum ecclesrsskicsrulozuerst alle nöthige Ausgaben zur Ausübung der Scelsorgeund Unterhaltung des Gottesdienstes, bestritten, und dem-nach der Ueberfluß (Luxorüus) zum gemeinen Besten, alsda sind Schulen, Priesterhauser, Spitäler u. s. w. verwen-det werde: vsn Lsxsn loo. ölt. n. gz sg. Hingegen istes leider uulaugbar, und allgemein bekannt, daß die Mönchediese überaus reiche Jehenlcn gar übel verwendet haben;zum Beyspiel:

i) Da sie sich alle zu Priestern weihen ließen, um einenTitel zu bekommen, diese Aehcntcn zu genießen. Und so istvom nennte.« Jahrhunderte an die erstaunliche Menge Prie-ster angewachsen; vorher waren alle Mönche Laien. Undnun wird das Lsceräotiuin pudlicum an eine unbeschreiblichgroße Menge verschwendet, die keinen Theil desselben ausübt,als das Meßlescn »ms Geld, da ehemals kein Priester war,der nicht zugleich an der Seelsorge Theil hatte."

„2) Damit die Mönche von ihren erworbenen Vscimlsnicht auch die Oecimsm -lsoimarum, wie die Pfarrer, andie Bischöfe abgeben müßten, haben sie sich zu RomEremptionen verschafft, alsdann die Pfarreien selbst ansich gebracht, und so den Weltpriestersiand vollends unter-drückt «).«

*) Alle diese Wahrheiten sind nicht wohl ru läugnen, und das Sy-stem der EMiptivnen ist das verderblichste aller Systeme. Aberhöchst befremdend, und ein Beweis von Mißgunst ist «S, ausdem Munde cmes Jesuiten solche Klagen zu vernehmen. Dennaußer den Privilegien, die allen und jeden Mönchsorden vomRömischen Stuhl ertheilt wurden, besaßen die Jesmten noch