Band 
Vierter Bnad.
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Sechzehntes Buch.

andern Gesinnungen, als die der gesunden Katholiken hege;daß die Feinde der Kirche die Aufhebung der Gesellschaft be-förderte»; daß diese Aufhebung ein wider Religion und Kirchebegangenes Verbrechen sey; daß dadurch die Unschuld unter-drückt, die Wahrheit verleumdet, die Religion beleidigt, demGlauben mit Lift nachgestellt, und die ganz? Kirche tyranni-sier worden sey. Der Papst, versichert er *), sey durchBoSyeik hinter gangen worden; das Aufhcbungsbreve sonne alseine dem Evangelium gerade entgegenlaufende Handlung,eine förmliche Keyerev, genannt werden. Die GesellschaftJesu habe, sagt er i» dem Verlauf von zwey Jahrhun-derten der Kirche mehrere Königreiche unterworfen, als sie mden vorhergehenden zehn oder eils Jahrhunderten gewonnenhatte. DaS Breve, fahrt er fortsey das Werk einesSünders, und der Papst habe dasselbe aus Zwang undSchwachheit unterschrieben. Die päpstliche» Dekrete müßtendurch die Autorität der göttlichen Schrift, und nicht durchdie Einsprüche und Aufsätze der Tanncci, Carvaglios,und dergleichen förmlichen Ketzer, Freygeister, Leisten undAtheisten unterstützt werden. Jenes Breve sey eine der Rö-mischen Kirche zugefügte Unbilde, enthalte vom Anfange biszu Ende die Ausdrücke eines wüthenden Gemüthes, undzeuge von einem Geiste der Ungerechtigkeit, der Verleum-dung, des Betrugs und der Ueberwaltiguag. Es sey schnur-gerade dem Evangelium entgegen, und fasse ärgerliche Satzeund Lehren in sich. Die Beförderer der Ordensaufhebungwaren stets von dem gleichen Geiste der Gewaltthätigkeit unddes wüthenden Entschlusses beseelt gewesen, ihr Vorhabenmit Verachtung der Erde und des Himmels durchzusetzen.Ganganelli, sagt er ferner -j-), sey wahnsinnig gewesen,und habe, als er jenes Breve unterschrieb, sich wider alle,

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