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Geschichte der Jesuiten.
und fi)r seine Erbstaaten eifrigst eingenommenen Laudesfürstenist unser unverkennbarer, durch seine unzählig großen und no-torischen Fürstenzüge sich bis gegenwärtig außerordent-lich auszeichnende, und glorreichst regierende durchlauchtigsteKur - und LandeSfürst KarlTheodor. Höchstdieselbcu le-gen in allen ihren bisherigen edelsten Handlungen und großenGesinnungen so sonnenklar an den Tag, daß nur allein Groß-muth und Wohlthun Ihre erhabenste Fürstenseele beleben,und daß Sie sofort nicht allein Zhre» höchsten Ruhm undEhre in der Befestigung und Erhöhung der Glückseligkeit Ih-rer sämmtlichen getreuen Unterthanen unaufhörlich zu suchen,sondern auch jeden Wink und Gelegenheit mit Freuden zu er-greifen wünschen, um sich der Unsterblichkeit dieses nur regie-renden Fürsten eigene» erhabensten Ruhms zu versichern «).«
so »„säuberlich gehen sie auch mit diesen um. Ludwig XIV. isti« ihrer Sprache ein Abgott, und sein Nachfolger Ludwig XV.ein Schwachkopf. Ferdinandn. war ein unvergleichlicherRegent, und Joseph II. muß, weil er Toleranz gebot, eintoller Despot heißen. Sonst sind in ihren Auge» alle KetzerHöllenbraren, Leute, die mit Fei,er und Schwer- vertilgt werdensollen; und nun, da Katharina n. ihnen ei» Noviziat inMohilow errichtete, ist sie eine unvergleichliche Mvnarchin.Sogar Friedrich II-, ein Chef der Freydenker, war dreyJahre »ach ihrer OrdenSaufhebung hindurch ein rnhinwürdiger,unvergleichlicher Mau»; und nun, da ihr Orden auch in Preus-sen «eine äußerliche Existenz verloren hat, rächten sie sich an die-sem Monarchen dadurch, daß durch ihre Vermittelung seine hin-terlassenen Schriften i» München zu lesen verboten waren. Ausdieser Vcrgleichung ersieht man, was für Begriffe die Jesuiteneigentlich von guten und schlimmen Regenten, von guten undschlimmen Ministern haben.
*) Als die Jesuiten Ludwigen XIV. riechen, die Hugenotenin den Stall Christi durch Dragoner und Henker eintreiben zulassen, priesen sie seine Heldenseele mit ähnlichem Gepränge.Aber was gewann Ludwig dadurch in den Augen der Nach,well? Seine Bildsäulen, welche die Jesuiten mit stolzen In-schriften zierten, sind nun zerstört, und sein Name ist den Vöb--