Mund herum. Auf dem Rücken und zur Seile stehen dieHaare sehr dicht in einander, an der Brust und amBauche hingegen sind sic dünn gcsäet, so dafs die Haut-farbe zwischen durch zum Vorschein kommt. Ihre Längeist nicht überall die nämliche. Im Allgemeinen beträgtsie beinahe zwei Zoll; auf der Stirn , an den Vorderarmenund den Beinen, so wie gegen das Ende des Schwanzeshin , ist sie in etwas geringer ; auf den Händen sind dieHaare blofs zwei Linien lang; am Rücken hingegen, be-sonders auf den Schulterblättern , erreichen sie eine Längevon zwei und einem halben Zoll, seitwärts am Kopfe undums Kinn eine Länge von drei Zoll. Sie stehen auf derStirne senkrecht empor; auch am übrigen Körper liegensie nicht nahe auf der Haut an, wodurch sie dem Thiereein plumpes Aussehen geben. Ihre Farbe ist am ganzenKörper schwarz ; nur auf den Händen sieht man zuweilen ,bei sehr alten Individuen , einige weifse Härchen mit denschwarzen gemischt. Die Farbe der Haut und hiermit derhaarlosen Theile des Thieres ist röthlichbraun.
Die Haare des weiblichen Caraja sind überhaupt vonder gleichen Beschaffenheit wie die des männlichen; nursind sie mehrcntheils in etwas kürzer als die letzteren;besonders ist diefs am Kinn der Fall, wo ihre Längehöchstens anderthalb Zoll beträgt. Auch ihre Farbe istvon derjenigen der Männchen verschieden, indem sieam ganzen Körper graulich-gelb sind und am Rücken,besonders im Nacken, ins bräunlich-gelbe übergehen. DieFarbe der Haut ist die nämliche wie beim Männchen.
Die ganz jungen Caravas sind kurz behart, und dieMännchen tragen, gleich den Weibchen, in ihrer frühenJucrend die Farbe der Mutter. Mit dem ersten Ilaarwcch-sei, d. h., am Ende des ersten Jahres, fangen die Männ-chen an ihre Farbe zu verändern; ihre Haare werdendann gelblich-brau, im zweiten Jahr rölhlich-braun, unditn dritten schwarz, ausgenommen am Bauche, der seineFarbe noch ein bis zwei Jahre behält, so dafs erst imvierten oder fünften Jahre der ganze Pelz schwarz erscheint.