^Illises
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Mein in den Blättern enthaltene Eiwrißstvff beimischte. Nach Bouil-lon Lag ränge und Vogel sind die Bestandtheile: Harz 4r; Alve-bitter 5r; geronnener Ciweißstvff 6. Aeltere Analysen vonLevis undBoulduc weichen noch mehr ab, und geben in der Leberalve mehrHarz (nämlich f) als in der sokotrinischen (nämlich () an, und garkeinen Eiweißstoff. Wahrscheinlich giebt auch die verschiedene Berei-tungsart nicht ein stets gleiches Produkt.
5) Die Roßalve (Llos osbsllins). Sie ist die allerschlechtesteSorte, beinahe schwarz, riecht und schmeckt sehr widrig, und ist mitallerhand erdigen, steinigen und fremdartigen Theilen vermischt, kommtaber jetzt nur noch selten vor.
Die Aloe ist in kleinen Gaben ein die Thätigkeit des Magens erregen-des, die Verdauung beförderndes, in größeren Gaben ein hitziges Purgir-mittel, welches nicht für alle Naturen paßt. Nach Wedekind wirkt sieallein dadurch purgirend, daß sie Galle secernirt, welche abführend ist. Da-her ihre erst nach 8 —12 Stunden erfolgende Wirkung, wenn die ausge-schiedene Galle auf die Gedärme und den Mastdarm wirkt; daher ihrespecifische Wirkung in der Gelbsucht, die Wedekind durch Dosen von
2 Gran Aloeertract täglich sicher in 8 Tagen heilt.
Die Aloe kommt zu mehreren Pilleumaffen und Tinkturen, dientauch zur Bereitung des Ertracts; äußerlich wird sie gleichfalls angewendet.
Herds. Eiblschkrmit. Altheekrout.
otkoinalis I-inn. Eine perennirende Pflanze
Deutschlands.
Blätter fast herzförmig, fast fünflappig und fast dreilappig,ungleich und scharf gekerbt, mit einem aschgrauen sehr weichenFilze bedeckt, mit vielem Schleime angefüllt. 2» den MonatenJuni und Juli vor der Blüthezeit einzusammeln.
okticinsliz Oinn. Gemeiner Eibisch.
Abbild. Düffeld. Samml. vffi'c. Pflnz. Lief. V. Taf. 8.
Hayne Arzn. Gew. Bd. ll. Taf. 25.rexusl. LI. XVI. Orcl. 9. lVIoasäelpliia kol^anckris.
Orck. nstursl. lVIalvseeae.
Diese sehr schöne, in Europa einheimische Pflanze wächst gern anfeuch-ten Orten, an Flüssen und Bächen, auf Wiesen und an Waldrändern; siewird auch häufig in Gärten und auf Feldern gezogen.
Die Wurzel ist lang, rund, graugelblich und wenig ästig; sie treibteinen weißfilzigen Stengel, der aufrecht, rund, 2—4 Fußhoch und miteinigen abwechselnden Aestcn besetzt ist. Die abwechselnden, gestielten, sehrweichen, welßlichgrünen Blätter sind ausgebreitet herzförmig-eirund, mit
3 —5 wenig deutlichen, spitzen, gekerbten Lappen, und mit wolligem, fast