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kommen, es soll dieses aber häufiger der Fall seyn bei deck zerstoßenenNelkenpfeffer, der aus den Seestädten sehr wohlfeil versandt wird. Umdiese höchst schävliche Beimischung zu erkennen, hat Stoltze (Berl.Zahrb. XXIH. S. ZN 2 .) folgendes Verfahren angegeben: man zieht ei-nen Theil des verdächtigen Pulvers mit 8 Theilen Wasser in der Wär-me aus. Der Auszug des reinen Nelkenpfeffers hat die Farbe desFranzweins, und setzt beim Erkalten graue Flocken ab. Der von denFlocken geschiedene klare Auszug hat noch dieselbe Farbe, er wird durchGalläpfeltinctur nicht getrübt, und die Lösung des 'essigsauren Kalksbringt darin einen dunkelbraunen Niederschlag hervor, über welchemdie darüber stehende Flüssigkeit sich fast wafferhell befindet. Enthält aberdas Pulver Kokkelskörner, so ist die Farbe des Auszugs weit dunkler,Galläpfeltinctur erzeugt darin starke weiße Flocken, die Lösung des essig-sauren Kalks bringt darin einen mehr bräunlichen Niederschlag hervor,und die darüber stehende Flüssigkeit ist keinesweges fast wafferhell, son-dern sie ist vielmehr nach Verhältniß des Gehalts an Kokkelskörnernmehr oder weniger braun gefärbt.
Der Nelkenpfeffer wird vorzüglich als Gewürz gebraucht; zum me-dicinifchen Gebrauche würde sich die Tiuctur eignen.
siusräe. Bittere Mandeln.
.^m^Acialus communis t^inn. Vsriet. Ein iM Orientund im nördlichen Afrika einheimischer, im südlichen Euro-pa cultivirter Baum.
Längliche, zusammengedrückte Saamen, außen braungelblich,innen weiß, von bitterm Geschmacke, mit Hpdrocpansäure be-gabt. Verwerflich sind die alten, inwendig mit gelben Flecke»beschmutzten.
äuloes. Sü§e Mandeln.
communis luiirn.
Längliche, zusammengedrückte Saamen, den bittern ähnlich,aber größer, von einem angenehmen, nicht bittern GeschmackeVerwerflich find die alten, von ranzigem Geschmacke und inwendigmit gelben Flecken besprengten.
Am^gclalur.couimunil I-inn. Gemeiner Mandelbaum.
Abbild. Düffeld. Samml. offic. Pflnz. Lief. Ik. Taf. 19.Il-ick. Lief. XVUI. Taf. z, (V-,r. -m->ra).
8/ri, 5exual. 61. Xll. Orck. 1. Icosanckris lVIonog^nis,Orck, nslursl. kloiaceae. stribu.: Orup«osae.
Dieser in Asien und im nördliche» Afrika einheimische Baum wächst