^<zua yZ
ini mit äpfels.» Phosphors, und schwefelst Kalk 6L,oo; sanresapfelstKali io,oo; Phosphors. Kalk 13,so; apfels. Kalk 1,25; Ertractivstoff5,0»; Anisulmin 86,»o; Gurnmoiu 29,00; Faser 328,so; anorganischeSalze mit Kieselerde und Eisenoxyd 35,so; ätherisches Oel 50,00;Gaffer 230,00. 8. — 1016,50.
Hinsichtlich der arzneilichen Wirksamkeit möchte nach dem Herrn Vers.besonders außer dem ätherischen Oele der Schleimzucker, der ErtractivstoffUnd der reiche Gehalt an Salzen in Betracht zu ziehen seyn.
Das Anisulmin, welches, so wie das Gummoin, durch Attzkaliausgezogen worden, wird für eine eigenthümliche Substanz erklärt, voiider noch ungewiß ist, ob sie dem reinen Ulmin, oder einer Art desKlebers näher stehe.
Verwerflich sind die mulstrig gewordenen, schimmligen, schwarzen»mit zu vieler Spreu, auch mit unreif eingesammelten Körnern ver-mischten Saamen.
Der Anis wird zu Brustspecies, auch in Pulverform verordnet-
eoei'ulknin. Blauer Tarant.
LeniiANL ?n«iimonsntk>e liänn. Gemeiner Enzian. (Lungen-blumen - Enzian.)
Abbild. bUor. Oanivs. Tab. 269.
8/1!. isxual, 61 . V. Ors. ,2, ?entanärir> -Oig/Ni'a.
Orcl. natursl. Oentianese.
Eine perennirende Pflanze, die fast in ganz Deutschland auf feuchtenWiesen und Tristen wächst, und im August und September blüht.
Aus einer langfaserigen Wurzel erheben sich ein oder mehrere, -— 1- Fuß hohe, schlanke, vierseitige, glatte, reich mit gegenüberstehen-den, ätzenden, am Grunde kurzscheidig - zusammengewachsenen - liniemförmigen oder Linien-lancettförmigen Blättern besetzte Stengel, miteinzelnen einständigen, oft auch mit noch mehreren arillären, kürzer oderlänger gestielten, 1—iz Zoll langen, dunkel azurblauen, mit 5 hellerengraulichen Längsstreifen gezeichnete, keulenförmig-glockige Blumen.
Das Kraut mit den Blumen wird noch bisweilen zu abergläubi-schem Gebrauche gefedert; es hat einen sehr bittern Geschmack.
oominunis. Gemeines Wasser.
Filtrirtes Regenwasser ist als das reinste vorzuziehen. Wen»es aber fehlt, so kann vaS einige Zeit hindurch abgesetzte undfiltrirte Flußwasser substituirt werden, lvenn es nicht eine zugroße Menge fremdartiger Bestandtheile enthält. Das sehr un-reine Quellwasser darf nicht angewendet werden, wenn es nichtvorgeschrieben worden ist.