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nicht in Aether lösliches Harz 1,6; flüchtiges Oel 4,6; lösliches Gummimit Spuren von äpfels-, essigs-, Phosphors, und stdwefels. Kali und Kalk19,4; Bafforin 6,4; Ertractivstoff mit essigs. und äpfels. Kali 1,0; äpfels.Kalk mit etwas Harz 0,4; schwefels. Kalk mit wenig schwefelst Kali 6,r;kohlens. Kalk 5,s; Eisenorpd und Alaunerde 0,4; Wasser 6,u; Sand undHolztdeile 4,6. 8. — iol,55.
Nach Hatchett liefert der Aland mit Salpetersäure und mit Vikriolölkünstlichen Gerbestoff. Trommsdorff hatte, als er Salpetersäure überdas von ihm ausgeschiedene Harz abzog, Kleesaure in ziemlicher Menge undPhosporsäure erhalten. Diese letztere Säure wäre vielleicht als durch Ory-dation des Phosphors entstanden anzusehen, doch ist dieser nicht weiter alsBestandtheil des Alands nachgewiesen. Wohl aber enthält derselbe Schwefel,wie Aeise (Schw. N. I. XVl. z. 1826. S. 524.) bewiesen hat. Als-krs koeliüs mit einer Auflösung von kaustischem Kali behandelt, nachheretwas Saure hinzugefügt und ein Streifen mit Bleiauflösung getränktenPapiers auf die aufbrausende Masse gehalten wurde, so färbte sich das Pa-pier ganz deutlich wie im Schwefelwafferstvffgase. Ein geistiges Ertractder koeliäa mit Königsscheidewaffer behandelt gab eine schwefelsaure-haltige Flüssigkeit. Das ätherische Sel der Einwirkung des Kaliums aus-gesetzt, und die Masse nach und nach bis zum Rothglühen erhitzt, gab eineMischung von Kohle und einer großen Menge von Schwefelkalium.
Auch Angelini (Kastn. Arch. IX. 1. 1826. S. ioi; BrandesArch.XXI I. 2. S. 142.) macht darauf aufmerksam, daß Skinkasand enthaltendeversilberte Pillen nach einiger Zeit ihren Metallglanz verlieren und schwarzwerden. Durch Destillation mit Wässer erhielt A. aus einem Pfunde Aland,neben einem milchweißen Wasser, ein strohgelbes, sehr flüssiges, stark rie-chendes flüchtiges Oel, welches mit Quecksilber zusammengerieben nach eini-ger Zeit dieses gelb färbte, welche Farbe nach einigen Stunden verschiedeneAbstufungen hindurch und in Schwarz überging, wobei sich eine geringeMenge eines schwarzen Pulvers absetzte, überhaupt deu angestellten Ver-suchen zufolge als Schwefel enthaltend nachwies.
Setzt mau den Sluitasand dem Einflüsse des Lichts und der Luft aus,so Mrgudxrst sich ssins natürliche Farbe in wenigen Tagen, er wird zuerstrosenfarben,' dann weinrolch, violett und zuletzt braun, welche Veränderun-gen auf Absorption des Sauerstoffs aus der Lust hinzudeuten scheinen. Indem Maße, wie er mehr braun wird, verliert er auch seinen eigenthüm-lichen Geruch; zugleich bilden sich einzelne nadelförmige krystallinische Aus-wüchse, mit deren Wachsthum die Annähme seiner Härte und die Abnahmeseiner Mischbarkeit im Verhältniß steht, so daß er endlich fast Steinhärtegewinnt. Diese krystallinischen Auswüchse sind schwefelsaurer Kalk.
Aum pharmaceutischen Gebrauche muß der Scinkasand pulverisirt, unddurch Absieben von den etwanigen Unreiiiigkeileu befreit werden. Dieseskann aber nur in der Winterkalte geschehen, in welcher er spröde wird undgestoßen werden kann.