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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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141
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Sie ist als ein schweiß- und harntreibendes Mittel gegen die Lnstsenche,auch gegen Gicht und Rheumatismus, in der Abkochung empfohlen worden.

86U Ksxks. Die Blüthen. Pomeranzen-

blütheu.

eitrus ^üvantiuiQ l,inn. Ein aus China herstammcnderBaum, der in verschiedenen wärmeren Gegenden und beiuns in Gewächshäusern gezogen wird.

Die weißen saftigen frischen Blumenblätter, und auch der sünf-zähnige Kelch mir dem oberhalb befindlichen Fruchtknoten, von ei-nem sehr lieblichen Geruchs und einem bitterlichen gewürzhaftenGeschmacke,

Gtrur Lurantlum d-inn. Pomeranzencitrone.

Abbild, Düffeld. Sammt, offic. Wfiz. Lief. I. Las. 16.

8)-5t, rexusl. (ll. XVIII. Orcl. z. ?ol^säkls>kia Icoranäria.

Orä. natursl. Xurarrti->cese flick, iierperiliese. VL.

Dieser schöne immergrüne Baum soll zuerst gegen das Jahr izzg vonInan d e C a str o nach Portugal gebracht worden seyn; jetzt wird er häu-fig in Portugal, Spanien, Italien, Sicilien und im südlichen Frankreichangebaut. In Deutschland wird er während des Winters in Gewächshäu-sern unterhalten.

In den wärmern Ländern erhebt sich dieser Baum auf einem zuweilenmanNsdicken Stamme zu einer Höhe von 25 — zg Fuß. Sein Holz isthart und von gelblichweißer Farbe. Seine nahe bei einander stehendenAeste bilden einen sehr dichten, etwas rundlichen, stark belaubten, buschi-gen Gipfel.

Die Blätter stehen abwechselnd und sind so wie die Blüthen officinell.Diese sind weiß, groß, in wenigblüthigen Sträußern am Ende der Aestestehend. Die Blumenkrone hat fünf längliche, flache, abstehende, dicke saf-tige Blätter. Die Staubfäden, ungefähr ro an der Zahl, sind in mehrereBündel getheilt. Die Staubbeutel sind länglich, der obere Fruchtboden trägteinen Griffel. Die Frucht führt den Namen Pomeranze (Orange), ist rund-lich, an beiden Enden etwas eingedrückt, und mit einem Nabel versehen.Sie ist mit einer dicken, drüsigen, runzligen, von außen im frischen Zu-stande rothgelben, getrocknet aber ungleichen, dunkelschwärzlich gelben oderbraungelben, inwendig dick-weiß - schwammigen Rinde bedeckt, und enthältein gelbliches, saftiges, säuerlichbitterlich schmeckendes Fleisch, das durchmehrere häutige, durchsichtige Scheidewände in 9-bis irFächer abgetheilt ist,worin 18 fast eirunde, etwas Plattgedrückte, knorpelige Saamen liegen.

Der sehr angenehme durchdringende Geruch der Pomeranzenblüthengeht durchs Trocknen größtentheils verloren, sie werden daher fast nur