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ten angenehmen Pvmeranzengeruch, der bei den trocknen kaum zu bemerkenist. Sie haben einen gewürzhast bittern Geschmack.
Die Citronenblätter, mit denen sie vermischt seyn könnten, entbehrenjener Blattansätze, und haben einen weniger bittern Geschmack. Die Apfel-sinenblätter sind lancettförmig spitzig, die Blattstiele nur schwach geflügelt,und der Geschmack ist weniger aromatisch. Die Pampelmußblättersindweitgrößer, ausgeschnitten, am Ende stumpf.
Der wäßrige Aufguß der Pomc-ranzenblätter ist gelb, die Abkochunggelbrvth. Die vrydirteu EisenauflvsNngen verändern die Farbe in das Dun-kelbraune, doch ohne einen Niederschlag hervorzubringen, und bei keinemGrade der Verdünnung ist dieser Farbe etwas Grünes beigemischt, auchbringt die Leimauflösung keine Trübung Herbor. Es ist also kein Gerb-stoff vorhanden. Galläpfeltinctur bringt eine stärke Trübung hervor. Salz-saures Zinnvrpdul erzeugt einen sehr reichlichen, fast käseartigen weißenNlederschlag.
Die geistige Tinctuk ist grün. Das wäßrige Ertract beträgt z, undist bitter pomeranzenartig, etwas ekelhaft. Das geistige Ertract beträgtfast eben so vftl.
Die Pomeranzenblatter werden in Pulverform, im Aufgriffe, oder auchin der Abkochung verordnet. Sie werden in Conbulsionen und in der Epi-lepsie gerühmt, erfordern aber einen Mehrere Monate hindurch fortgesetztenGebrauch.
Die unreifen Früchte. Unreife Pomeranzen.
Die unreifen getrockneten kugelrunden Früchte, die auserlese-nen bis zur Größe der Kirschen, grünlichschwarz, gewürzhafttbitter.
In den Ländern, wo es viele Pomeranzenbämue giebt, werden alle diekleinen Früchte, welche abfallen, aufgelesen, und nach dem Trocknen, sowie sie sind, in den Handel gebracht. Sie enthalten einen bittern Ertrac-tivstoffund ätherisches Oel, welche beide von den in der Pomeranzenschaleenthaltenen nicht verschieden sind. Auch der Aufguß und die Abkochung zei-gen ein beinahe gleiches Verhalten; Eisenauflösungen färben sie dunkelbraun,in kurzer Zeit setzt sich ein ziemlich reichlicher lockerer Niederschlag zu Bo-den. Non SK Galläpfeltinctur wird die Abkochung gar nicht, und vonsalzsaurem Zinn kaum merklich getrübt. Es findet sich keine Spur vonGerbestoff darin. Das wäßrige Ertract betragt z des Ganzen, ist dunkel-braun, und aromatisch bitter ohne alles Zusammenziehende.
Lebreton (Brandes Archiv XXV l. S. 2zn.) hat,in den grünen Po-meranzen eine krystallinische Materie gefunden, die sich dem Piperin undCaryvphplliu zwar nähert, jedoch für eigenthümlich zu halten ist, und, dasie nach dem Verfasser allgemein in der Familie der Hesperideen verbreitet