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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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Oxydation des Kupfers herrührt. Wenn man es dann mit etwas kausti-schem Ammoniak wäscht, so bekommt es die Goldfarbe wieder. Die Ju-weliere bedienen sich, um den Bijouterien aus geringem Golde die schöneregelbe Farbe zu geben, die das feine Gold zeigt, wenn es nicht polirt ist,einer Zusammensetzung, die unter dem Namen Farbe bekannt ist, und ausetwa Zu Salpeter, 25 Alaun und 55 Kochsalz besteht. Casaseca fandein anderes hiezu bestimmtes Pulver in 20 Th. zusammengesetzt aus 2,155weißem Arsenik; 4,iyo Alaun; 13,560 Kochsalz; 0,115 Cisenvryd undThonerde.

Die Weichheit des Goldes macht, daß es in reinem Zustande nicht zuMünzen und zur Goldarbeit angewendet werden kann, sondern man versetztes, um denselben eine größere Festigkeit zu geben, entweder mit Silber odermit Kupfer, oder mit einer Mischung von beiden. Wenn verarbeitetesGold Silber oder Kupfer enthält, sagt man, daß es 21 Karat Goldhalte.

Das Gold wird auf dem Probirsteine mit sogenannten Probirnadeln,wie beim Silber angegeben worden ist, geprüft.

Das Blattgold wird noch bisweilen zum Vergolden der Pillen gebraucht.In neuern Zeiten ist das Gold von Chretien, einem französischen Arzte,im metallischen aber höchst fein zertheilten Zustande sowohl innerlich als äu-'ßerlich gegen Syphilis empfohlen worden. Die beste Methode, das Goldzum unfühlbarsten Pulver zu zertheilen, ist die, daß man eine Goldsolutiondurch Eisenvitriol fällt, den Niederschlag sorgfältig sammelt, anssüßt undtrocknet. Aber auch die Goldpräparate, von denen das Xurum xotakile,eine Auflösung des Goldchlorids in Schwefeläther, schon in früheren Zeitenbekannt gewesen, sind von demselben Arzte, statt der Quecksilberpraparate,gegen syphilitische Krankheiten in Gebrauch gezogen worden. Der Gebrauchdes Goldes ist dabei wegen der sehr kleinen Dosen, die man von diesenPräparaten giebt, weniger kostbar, als derjenige des Quecksilbers. AufKupfer prüft man das Blattgold dadurch, daß man es einige Zeit in Aetz-ammoniak liegen läßt, welches davon blau gefärbt wird.

Der ökonomische Gebrauch des Goldes, welches seines hohen Preisesund seiner schönen Farbe wegen zu verschiedenen Gegenständen des Lurusangewandt wird, ist allgemein bekannt.

^,V6NS. Der ausgeschlaubte Saamen. Hafergrütze.

^.vsna sativa l^inn. Gemeiner Hafer.

8^5l. sexual. 61. III. Orck. 2. Drianclria Olg^nia»

Orä. nstursl« Oraminsae.

Abbild. Düsseld. Samml. offic. Pflnz. Lief. XV. Taf. 14 .

Der Hafer wird wildwachsend angetroffen auf der Insel Juan Fernan-dez, an der Küste vonChili. Der bei uns gebaute Hafer, von dem esmehrere Sorten giebt, scheint jedoch aus einer andern Gegend abzustammen.