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penthin, aber etwas dicker als Copaivabalsam seyn, von einer citronen-gelben Farbe, die etwas ins Rothe spielt, von einem Gernche, der dasMittel zwischen Rosmarin, Salbei, Citronen und Muskatnüssen hält,und von einem bittern, aromatischen, etwas zusammenziehenden Geschmacke.2) Durchs Auskochen der Zweige und Blätter in Wasser. Dieser Balsamkommt in den Handel. Der in meinem Besitze befindliche Balsam, in einerFlasche von Blei, als Originalflasche bezeichnet, 4 Unzen Balsam enthal-tend, erhalten, ist kaum etwas konsistenter als Copaivabalsam, von citro-nengclber Farbe, von einem sehr gemischten Gerüche, bei dem jedoch dernach Rosmarin vorwaltet, und einem bitterlichen, dem Gerüche entsprechen-den Geschmacke. Einen mit diesen Eigenschaften übereinkommenden Mekka-balsam, gleichfalls in einer bleiernen Flasche enthalten, als dünnflüssig,blaßgelb und von o,950 spec. Gew. bei 18 ° R. bezeichnet, bat Tr omms-dorff (N. I. -XVl. 1. 1828/ S. 62.) analysirt, und gesunden, daß 500Gran desselben enthalten: ätherisches Oel, von angenehmem, lieblichemGerüche, und scharfem gewürzhastem Geschmacke, iso; ein indifferentesin Alkohol unauflösliches Harz, schon vonVauquelin gefunden, undals in Alkohol aufquellend und klebrig bezeichnet, 2«; ein indifferentesin Alkohol auflösliches Harz, das weder Verwandtschaft zu den alkali-schen Basen besitzt, noch gegen Sauren sich als Base verhält, 52»; ei-nen färbenden bittern Ertractivstoff, in Wasser und in Alkohol auflös-lich, 2; Verlust 8. Benzoi-säure war nicht vorhanden.
Durch diese Analyse ist die frühere Angabe Burkhard's, daß derStrauch, welcher den Mekkabalsam liefere, neben den den Weiublättern ähn-lichen Blättern, eine z Zoll lange gurkenartig gestaltete Frucht trage, diebei der Reife aus dem Grünen ins Gelbe spielt, und welcher Angabe zu-folge nach Dierbach (Brandes's Archiv XX. S. 218.) diese Pflanze zuOucumis gezählt werden müßte, und daß der Balsam auf die Weise ge-wonnen werde, daß nämlich auf die im Juni eingesammelte Frucht Oel ge-gossen werde, und sie so eine Zeitlang der Sonne ausgesetzt bleibe, woraufdann erst der Saft, welcher den Balsam giebt, ausgedrückt werde, wider-legt, da sich keine Spur von fettem Oele darin findet; es geht vielmehrdaraus hervor, daß der Balsam bloß durch gemachte Einschnitte aus demzu den Terebinthaceen gehörigen Baume fließt, und daß vielleicht eine ge-ringere Sorte durch heißes Jnfundiren ausgezogen werde.
Durch das Alter wird der Mekkabalsam allmälig zäher, so daß ersich in Fäden ziehen läßt, und zuletzt einem trocknen Harze ähnlichwird, wobei er zugleich an Geruch einbüßt.
Der Balsam soll schon mit Sesamöl, welches in Aegypten häufiggepreßt wird, oder mit Straußenfett verfälscht zu uns kommen; auchsollen uns die Engländer mit einem Kunstprodukt aus kanadischemPalsam, Citronenvl rc. versehen.
Der Mekkabalsam, in Alkohol und auch in Bether, bis auf einen sehrkleinen Rückstand, auflöslich, hat in den früheren Jahrhunderten, als mit