Laräana
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Wunderkräften begabt, in sehr großem Rufe gestanden; jetzt ist er aus-ser Gebrauch, da er in Hinsicht der medicinischen Wirksamkeit mit demwohlfeileren Terpenthin übereinkommen möchte. Die Morgenländer ge-brauchen ihn besonders als Schönheitsmittel und die ägyptischen Frauenbetrachten ihn als das wirksamste Mittel gegen Unfruchtbarkeit.
Ein Gleiches gilt von den früher gebräuchlichen Beeren dieserSträucher, den Balsamkörnern (Lsrpobsttsmnin), die gewöhnlich röth-lich, kleiner als Erbsen, meist ohne Geruch und Geschmack, seltenschwach balsamisch sind, und einen weißen Kern enthalten. Eben so we-nig braucht man noch das Balsamholz (X^IoKsI-amum), die dünnenZweige, die eine runzlige ui,d graue Rinde haben, wenig riechen undschmecken, angezündet aber einen sehr angenehmen Geruch verbreiten.
Varäans. Die Wurzel. Klettenwurzel.
^rokium et llsrUsnkt Wällä. Zweijährige in Deutsch»land vorkommende Pflanzen.
Eine lange, säst einfache Wurzel, mit wenigen Wurzelza-sern, der Länge nach runzlig, außen schwärzlich, mit einer in-wendig weißen, gegen daS Holz hin bräunlich werdenden Rinde,mit dickem löchrigem weißlichem Holze, von einem scharf süßli-chen Geschmacke. Sie werde im zweiten Jahre im Frühlinge ge-sammelt. Man hüte sich aufs sorgfältigste, daß nicht die Wur-zeln der Belladonna untergemischt sind.
Xrctium ttspp» ttinn. Gemeine Klette.
SyNVN. X. in-siur 8eblcubr.
Abbild. Düffeld. Samml. offlc. Pflnz. Lief. XV. Taf. 20 .
Hayne Arzn. Gew. Bd. II. Taf. 55.
Xrctium LaräuiiL Willä. Spinnenklette; Wollklette.
Spnon. X. ttgpps ttinn.; X. tomenlosuin ?err,
Abbild. Düffeld. Samml. offic. Pflnz. Lief. XV. Taf. 19 .
Hayne Arzn. Gew. Bd. II. Taf. 56.
8^5t> sexusl, LI. XIX. Orci. I. 8^ngeneris ssgUÄlir.
Orü.NÄtursI. 8z-nsnlUereue Kick. Iribus: L^nsrocepsislse surr.
Beide Klettenarten sind auf Schutthaufen, an Wegen und auf un-bebauten Plätzen sehr gemein; sie sehen sich im Allgemeinen sehr ähn-lich, nur daß die erstere weit kräftiger, stärker und frischer aussieht(5—6 Fuß hoch), während die Spinnenklette sich durch ein graulicheresAnsehen, durch eine größere Neigung, sich mit ihren Besten in die Breiteauszudehnen (sie wird nur 3-4 Fuß hoch), durch den spinnewebenförmi-gen Filz zwischen den Blättchen der Hülle, und durch kleinere Blüthen-köpfchen mit dunkler purpurfarbigen Blüthchen leicht unterscheiden läßt.
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