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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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160
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Von diesen bekannten Pflanzen ist die der Länge nach zerschnitte-ne und getrocknete Wurzel als Klettenwurzel im Gebrauche. Der Ge-ruch der getrockneten Wurzel ist eigenthümlich dumpfig, aber schwach,der Geschmack bitter süßlich, etwas scharf. Sie enthält ein bitteresHarz, Schleim, und nach Guibourt viel Jnulin.

Sie wird als schweißtreibendes und blutreinigendes Mittel in derAbkochung verordnet, macht einen Bestandtheil der Holzspecies, undwird auch äußerlich zum Waschen angewandt.

Lsr'ztta sulpikuriea nstivs. Saturn ponäerosuin.8uIp!rÄ8 nativu8. Schwerspstlh.

Ein in den Bergwerken des Harzes, Sachsens und in an-dern vorkommendes Mineral.

Ein Stein in weißen, blättrigen, schweren Stücken, ausBaryt und Schwefelsäure bestehend, in Wasser völlig unauflös-lich. Es müssen die mit fremdartigen Substanzen weniger verun-reinigten Stücke ausgesucht werden.

Der Schwerspath wurde lange für schwefelsaure Kalkerde gehalten, bisScheele die Baryterde entdeckte. Er kommt im Mineralreiche häufig,und verschieden krpstallisirt vor, gewöhnlich in geschoben vierseitigen Tafeln;er hat ein spec. Gew. von 4 bis 4,47, besteht nach Berzelius aus 85,845Baryt und 54,557 Schwefelsäure, und ist zusammengesetzt aus i At. Ba-ryt und 1 At. Schwefelsäure, erhält also die Iah! Ls 8' 1453,045.

Er ist in Wgffer, selbst wenn es freie Säure enthält, unauflöslich; löstsich in kochender concentrirter Schwefelsäure auf, woraus er beim Erkaltenin Nadeln anschießt. Künstlich wird dieses Salz immer da erzeugt, woSchwefelsäure oder ein schwefelsaures Salz mit Baryt oder einem Baryt-salze in Berührung kommt. Diesegroße Verwandtschaft der Schwefelsäurezur Baryterde macht die Barptsalze zu den vorzüglichsten Reagentien aufSchwefelsäure, indem, wo diese vorhanden ist, sogleich durch erstere ein inWasser und in verdünnten Säuren unauflöslicher Niederschlag erzeugt wird.Aus eben diesem Grunde bedient man sich bei chemischen Untersuchungen derBarptsalze, um die Schwefelsäure quantitativ zu bestimmen, indem sich ausdem Gewichte des getrockneten Niederschlages nach dem oben angegebenenVerhältnisse der Bestandtheile des Sckwerspaths leicht der Gehalt au Schwe-felsäure berechnen läßt. Berzelius macht auf den hiebet oft stattfinden-den Umstand aufmerksam, daß die gefällte schwefelsaure Baryterde nicht nie-dersinkt, und daß sie mit durch das Filtrum läuft, wenn man die Flüssig-keit abzufiltriren sucht. Dieses ereignet sich vorzüglich, wenn die Fäl-lung in neutralen Flüssigkeiten von einer gewissen Concentration geschieht,und es findet nicht statt, wenn die Flüssigkeit sehr verdünnt oder ivenn sie