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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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173
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Ein bräunlichgelbes, wohlriechendes, ätherisches Oel. Spec.Gcw. ^ 0,886.

Diese Varietät des Pomeranzcnbanmes führt den Nämeit Litrvr Ksr-xsmis vulgsris, und ist auf der Znsel Barbados einheimisch.

Das Bergamottenvl wird dadurch gewonnen, daß die Früchte diesesBaumes in Trichtern, die inwendig mit hervorragenden Stacheln gleicheinem Reibeisen besetzt und in dem Boden mit einem Roste versehen sind,dergestalt umgedreht werden, daß das mit Oel angefüllte Zellgewebe derSchale von allen Seiten zerrissen wird, und das freigemachte Oel durchden Rost in die untergesetzte Flasche läuft. Es riecht angenehm, schmecktbitter. Damit es nicht seinen Wohlgeruch verliere, muß es von dem sichzeigenden Bodensätze öfters abgegossen, und in frische Gläser gefüllt werden.

Indem Bodensätze hatte schon früher Fischer (Brandes'sArch.XIV.S-175.) Benzvesauregefunden, und Bley (Trommsd. N. I. XIV.S.6i.) hat diese Angabe bestätigt, benzoi-sauren Kalk gefunden.

Mit rauchender Salpetersäure bildet es ein gelbes, mit Vitriolöl einbraunes schmieriges wohlriechendes Harz.

Es dient, um äußerlichen Mitteln einen Wohlgeruch zu ertheilen.

LismUtiruiNz gemeiniglich Maveasrts. WisMUth.

Wird aus den Erzen durch Ausschmelzen in den Bergwerkenbereitet.

Ein leicht zerbrechliches, iveißröthliches Metall, von blättrigemBruche, bei gelindem Feuer schmelzend, bei stärkerer Hitze in Ge-stalt eines gelben Rauches in die Atmosphäre sich verflüchtigend.In Salpetersäure aufgelöst wird es durch Wasser niedergeschlagen.Spec. Gew. fast io,o.

Das Msmuth ist ein schon in der Vorzeit bekanntes Metall, welchesjedoch die Alten öfters mit Zinn und Blei verwechselten. Agricola sühne1520 die Erze dieses Metalls an, aber Stahl und Dnfa »zeigten zuerst,daß es ein eignes, von andern bestimmt verschiednes Metall sey.

Es kommt meistens gediegen vor. Man findet es bisweilen mit Schwe-fel verbunden, und sehr selten vrydirt. Man erhält das Msmuth meistensaus dem gediegenen Msmuth, welches in Sachsen, Böhmen und Sieben-bürgen vorkommt, und zwar auf die 'Art, daß man das Erz zwischen Koh-len oder Holz erhitzt, wobei das Metall ausfließt, und in einer Grube uniter dem Ofen gesammelt wlrd. DaS auf diese Weise aus der Gangart aus-gesthmolzene Metall kommt in den Handel, ist jedoch nicht rein, sondernenthält Arsenik, Eisen und vielleicht auch andere Metalle. Es wird davongereinigt, wenn man das Metall in Salpetersäure auflöst, die klare Auflö-