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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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setzung fehlt. Sie sind allemal schwerer, kleben an der Zunge und zerfallenin Wasser; die aus Thonerde brausen fast gar nicht mit Säuren.

Man giebt die Krebssteine zum feinste» Pulver präparirt, als absvr-birendes Mittel, zu s — so Gran.

«Ibs. Weißer Zimmt.

Lanells slda Ein in Jamaika einheimischer Strauch.

Die innere harte, mehr oder weniger zusammengerollte, außenund innen gelblich - oder, bräunlichweiße Rinde, oft mit röthlichenQuerstrcifen, mit innerer weißer Oberfläche, von ebenem Bruche,bis zu einer Linie dick, von scharfem gewürzhaftem Geschmackeund wenig angenehmen Gerüche.

Osnells-llbs lVlurrs^. Weißer Kanehlbaum, weißer Zimmt.SpN0N. zViiilerrmL Lsnells Oirm. 6»neIlL Winlersns Oaeiln.

Abbild. Düsseld. Samml. offic. Pflnz. Lief. XII. Taf. i.Hapne Arz. Gew. Bd. IX. Taf. 5.rsxusl. 61. XI. Orll. 1. Ooäecsnclris lVlonoß^nia.Orä. r>»tur»l. ILIeliLcese lurs. gen. Outliterse Oe6. pr.

Der weiße Zimmt ist in den südlichen Theilen Amerikas, auf den An-tillen, und besonders auf Jamaika einheimisch, wo er in den niedrig liegen-den Waldungen und auf steinigen Hügeln häufig vorkommt.

Der Stamm hat einen schönen Wuchs, erreicht eine mittlere Höhe von18 , so und mehreren Fuß, und eine Dicke von ungefähr 6 Zoll im Durch-messer. Die Rinde ist besonders an dem jungen Holze glatt, weiß und sehraromatisch. Die Blätter sind kurzgestielt, keulenförmig, stumpf, ganzrandig,hellgrün, auf der Oberfläche glänzend, und ungefähr 2 Zoll lang undtjZoll breit. Die Blüthen stehen an der Spitze der Zweige in Doldentrauben.Der Kelch besteht aus drei übereinander liegenden und am Grunde ver-wachsenen Blättchen. Die fünf Blumenblättchen sind von rother Farbe.Die Frucht ist eine schwarze dreisaamige Beere.

Von den jungen Aesten dieses Baumes wird die Rinde mit einem eiser-nen Instrumente abgeschält, im Schatten getrocknet und als weißer Zimmt,

6Lne!Is ckulc», auch 6ortu5 coim'c»5ur, OoLlur äulcir, 6oriur »nisrm,

Loriex Wintersnus Lxuriur — von C arth eu s er falscheWinter'sche Rindegenannt, weil sie mit dieser oft im Handel verwechselt wird — in denHandel gebracht. (Die ältern Unterscheidungen zwischen 6an«IIa alba und6ortus ckulcir sind unbegründet, und durch die etwas verschiedene Stärkeder Rindenstückchen nicht gerechtfertigt.) Wir erhalten diese Rinde in 5—5Zoll langen, halb zusammengerollten Stückchen, von ein biszweiLinienDicke;die äußere Seite ist von der bei großem Stücken noch vorhandenen, schwam-migen, röthlichen, rissigen Epidermis entblößt, ganz glatt, gelblich-oder