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brennen verbreitet es einen balsamischen Geruch, nnd nicht den des ver-brannten Zuckers.
Als Bestandtheile des Kanehls geben sie an: i) Canellin; 2 ) eine ei.genthümliche bittere Materie; 3 ) Harz; 4 ) ein sehr scharfes und selbst bren-nendes Oel; 5) Eiweißstoff'. 6) Gummi; 7 ) Stärkemehl; 8) einige Salze.
Henry/ der die Verfahrungsweise des Herrn Petroz und Nobi-n et wiederholte/ konnte auch jetzt nicht die zuckerige krystallinische Substanzerhalten/ oder nur in einer äußerst geringen Menge. Als er aber eine an-dere dunklere Sorte weißen Kanehl von beißenderm Geschmack zu den Ver-suchen anwandte/ gelang die Darstellung des Canellins sehr gut. Eskommen alsv/ wie Henry meint, im Handel zwei Sorten weißen Kanehlsvor/ von denen diejenige, welche eine dunklere Farbe und einen sehr rei-zenden Geschmack besitzt, den Vorzug verdient, oder das Verhältniß derzuckerigen und der bittern Materie scheint durch den Vegetationsproceß ver-änderlich zu seyn, und in diesem veränderlichen Verhältnisse wäre denn derGrund zu suchen, warum diese Rinde bald Lortus ckulcir, bald L. sm-nurgenannt worden ist.
Der weiße Kanehl wird als analeptisches stärkendes Mittel, als Zusahin Pulverform oder im Aufgüsse, jedoch nicht häufig, verordnet.
6annabis. Der Saainen. Havfsaaumi.
Onnnkiz sstivs Imnn. Eine einjährige, im Orient einhei-mische, in Europa angebaute Pflanze.
Rundliche leichte Säumen, von weißlicher Farbe, und öligschlei-^ nngem Geschmacke.
LLnrisbiz 5«tivs Tinn. Gemeiner Hanf.
Abbild. Düffeld. Sammt, vffic. Pffnz. Lief. VI. Taf. 16.
Hayne Arzn. Gew. Bd. VII l. Taf. 35.
8^rk. sexnsl. LI. XXII. Orä. 5. Oioecis kenlsnsris.
Orä. nstursl. blrticese.
Diese nützliche Pflanze, deren eigentliches Vaterland Persien seyn soll,ist jetzt in allen Ländern Europas so naturalisirt, daß sie ursprünglich wild-wachsend zu seyn scheint, um Dörfer und unter der Saat gefunden, ihresNutzens wegen aber häufig angebaut wird.
Die Wurzel ist weiß, holzig, büschelförmig, faserig; der Stengel auf-recht, steif, gewöhnlich einfach, stumpf viereckig, hohl, rauh, Z-s Fußhoch. Die gefingerten, gegenüberstehenden, gestielten Blätter bestehen ausK —7 langen, rauhen, lauccttförmigen, gesägten und unten blaßgrünenBlättchen. Die grünlichweißen Blüthen sind zweihausig; jedoch finden sichauch Pflanzen, die beide Geschlechter in getrennten Blumen tragen. Diemännlichen Blumen in einfachen oder zusammengesetzten Trauben, in denBlattwinkcl» und gipfelstandig; die weiblichen sitzend, gepaart in beblal-