Ospsieuin siinuum 2ig
vor dem Lichte zu schützen. Geiger bemerkt Hiebei, daß die von ihm frü-her öfter gesammelten und dadurch getödteten Kanthariden, daß man sie ineinen geräumigen Ktffel brachte, mit etwas wenigem Terpenthinöl besprengte,fleißig umrührte und dann zudeckte, wenn sie hierauf an einem luftigen war-men Orte getrocknet worden, fast nie von Jnsecten angegriffen wurden.
Die medicinische äußerliche Anwendung der Kanthariden ist bekannt,sie werden aber auch innerlich gegeben und wirken auf die Harngefäße, er-fodern jedoch große Vorsicht.
6sp8ieum snnuuln 8«u ?ip6r Hi8psnioum. DieFrüchte. Spanischer Pfeffer.
6spsiouir> SNNUUIN flirrn. Eine einjährige, im südlichenAmerika einheimische, bei uns in Gärten cultivirte Pflanze.
Lederartig - häutige, kegelförmige, glänzende Beeren, von rotherFarbe, zwei - — dreifachrig, mit weißen zusammengedrückten Saa-men angefüllt, von. brennend pfefferartigem Geschmacke.
Lupricum snnuum Iffnii. Jährige Beißbeere; Spanischer, Indi-scher oder Türkischer Pfeffer.
Abbild. Düsseld. Sammt, offic. Pflnz. Lief. I. Taf. 18.
Hapne Arzn. Gew. Bd. X. Taf. r4.rexusl. 61. V. Orcl. 1. ?entanäri» lVIonog^ni».
Orck. nstural. 8olsnese.
Diese Pflanze ist ursprünglich in Westindien zu Hause, sie wächst inBrasilien, Peru, Barbados und Meriko wild, wird aber auch dort sehrhäufig eigends angebaut, bei uns aber in Gärten und Gewächshäusern ge-zogen.
Der aufrechte krantartige Stengel ist ästig, j —- s Fuß hoch. DieBlätter sind langgestielt, abwechselnd, länglich-oval, spitzig, ganzrandigund glatt; zuweilen am Rande leicht ausgeschweift, fiederrippig. Die wei-ßen oder gelblichen Blumen neben der Blattachsel oder in der Astachsel,einzeln gestielt, mehr oder weniger hängend. Der bleibende Kelch ist ein-blättrig, sünfspaltig; die Blumenkrone einblättrig, radförmig, halb fünf-spaltig und etwas gefaltet. Die Frucht ist eine trockne, hohle, nur untenvollständig 2 - oder L fächrige Beere, die anfangs grün, bei der Reife aberglänzend roth, schön rokhgelb oder dunkel orangefarbig ist, manchmal bleibtauch ihre Farbe gelb. Gewöhnlich sind die Früchte, deren man nach derverschiedenen Form und Farbe eine große Zahl von Varietäten kennt, ei-förmig und spitzig, zuweilen, jedoch selten, kugelförmig und rund. Dievielen flachen, rundlichen, kurz zugespitzten, glatten, blaß strohfarbenenSaamen sitzen an mittelständigen Saamenträgern. Der Geschmack der gan-