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6ai'«x srenaris. Die Wurzel. Sandriedgroßwurzel.
6«rsx grensri» Dinn. Hine ausdauernde auf sandigen Stcl«* len Deutschlands häufige Pflanze.
Eine sehr lange, kriechende, knotige Wurzel (Sprosse), zwi-schen den Knoten keine Wurzelfasern ausschickend, außen braun-roth, innen weiß, von süßlichem mehlartigem Geschmacke undterpenthinartigem Gerüche. Sie muß nicht verwechselt werdenmit der Wurzel von 6»rex bin», die ganz ohne Geruch ist, oftin den Jnternodien Wurzelfasern ausschickend. Im ersten Frühlinge
einzusammeln. _
Lsrex sreiiarik, Issnn« Sandriesgras. Sand-Segge.
Abbild. Lüsseld. Samml. offic. Pfluz. Lief. IX. Taf. 9.
Hahne Arzn. Gew. Bd. V. Taf. 7 .
8^-5k. rexusl. 61, XXl. Orck. Z. lVIonoecis Drjsnclris.
Orck. nslui-sl. 6^-z>era<re->e.
Diese Pflanze wächst iu sandigen Gegenden, vorzüglich im Flugsande,auch am Ufer des Meeres. Man pflanzt sie an sandige Orte und Dünen,um den Boden dadurch einigermaßen zu befestigen-
Aus einer langen, kriechenden, gegliederten, mit braunen Schuppenbekleideten Wurzel kommen mehrere aufrechte, dreikantige, gestreifte, anden Kanten scharfe, 6^-10 Zoll lange, größtetttheils nackte Halme her-vor. Die Blätter stehen auskurzen, glatten Scheiden am Grunde des Halmsbeisam men, sind schmal, uierenförmig, oft länger als der Halm, am Randescharf, und endigen sich in eine lange dreiseitige Spitze. Die Blüthenährebesteht aus» —12 dicht beisammen stehenden, länglichen, zugespitzten klei-neren Aehrchen, istiz — 2 Zoll lang, und jedes Aehrchen am Grunde miteinem kurzen, scheidenartigen, in eine lange pfriemenförmige Spitze aus-laufenden Deckblättchen versehen. Die untern Aehrchen sind weiblich, diemittlern unten weiblich, oben männlich, die obern männlich.
Die getrocknete Wurzel ist von der Dicke eines dünnen Federkiels, au-ßen mehr schmutzig weiß als braunroth, und mit großen, weiten, schwarz-braunen, mehr oder minder zerschlitzten Scheiden bekleidet; die grauen Wur-zelfasern kommen nur an diesen Absätzen, nickt von den Jnternodien hervor.Der Querdurchschnitt zeigt ein durchaus weißes Mittelfeld, welches bloßvon einem braunen Rande umschlossen wird, der mehrere, regelmäßig sork-lanfende, leere Awischenräume (Lustgänge), die aber nur unter demVer-größernngsglase deutlich wahrgenommen werden können, erkennen läßt. Dieachte Wurzel hat frisch einen eigenthümlichen, schwach aromatischen, M-xenthinartigen Geruch, der sich beim Trocknen verliert.
Die haarftüchtige oder rauhe Segge (6srex Uirta) unterscheidet sichsehr deutlich durch die größtcntheils mit Blattern bekleideten Halme, welcheeinfache, dem Geschlechte nach verschiedene Aehren tragen. Der Querdurch-