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schnitt der hell röthlichbraunen, mit braunrothen Scheiden bekleideten,und mit kürzeren Internodien versehenen Wurzel zeigt ein weißes, voneinem braunen, dicht anliegenden Rande umgebenes Feld, auf welchemin der Mitte ein kleineres von hellbräunlicher Farbe liegt, auf dem sichzerstreute dunklere Punkte zeigen. Häufig wird diese Wurzel eingesam-melt, da sie gleichfalls auf sandigem Boden vorkommt, und die gebräuch-liche Benennung: braune oder rothe Graswurzel, mehr auf diese zupassen scheint. Der ihr aber auch im frischen Zustände mangelnde ter-penthinartige Geruch scheint ihre geringere Wirksamkeit zu beweisen-Das über die frischen Wurzeln der Larex arsnaris abgezogeneWasser zeigt Spuren eines ätherischen Öels; außerdem enthält die Wur-zel viel schleimigen Ertractivstoff, seht wenig Stärkemehl, einen kratzen-den Extraktivstoff und Balsamharz.
Die Sandriesgraswurzel, bräune oder rothe Graswurzel, deutschSarsaparille, wird als blutreinigendes Mittel, wie die Sarsaparille, inder Abkochung gebraucht, und soll dieser! an Wirksamkeit nicht nachstehen-
6srIcÄ6. Trockne Feigen.
I?ieus OsrieÄ s-inn. Ein im südlichen Euröpä und im Örienkeinheimischer Baum.
Fleischige Fruchtboden, kleine Saambn einschließend, Pbü süßemund. schleimigem Geschmacke.
kmur 6-irioä l-inn- Gemeine Feige.
Abbild. Düsseld. Samml. offic. Pflnz. Lief. IV. Taf. 13 -Hapne Arzn. Gew. Bd- IX- Taf. 13 -sexual. LI, XXIII. OrU. 2« bol^Aamia Hinsei».
Orck. natursl. birticeae.
Der Feigenbaum wächst in ganz Asien, auf den Inseln des Archipela-gus, auch in Svänien, Sicilien, Italien, überhaupt in den südlichen Län-dern Europas. ^ Man glaubt, Laß ihn die Phönicier zuerst im südlichenFrankreich einführten, als sie ungefähr soll Jahre vor Chr. Geb- in Mar-seille eine Colonie gründeten- In Deutschland wird er in Kübeln, auch inGarten gezogen, hält aber die Witttekkalte ohne Bedeckung nicht aus, undkann bei uns in ersten: ohne hinlängliche Nahrung, Und im Freien durchdas jährliche Umbiegen und Bedecken eben kein sonderliches ANfthN erhalren-Jn den mittägigen, wärmern Landern hingegen wird er 15 — 20 Fuß Unddrüber hoch. Der kühlende Schatten, den seine ausgebreitete dichte Kronegewährt, macht ihn in den heißen Gegenden zu einem gesuchten Bäume,dessen vorzüglicher Werth aber in der Güte Und Schmackhästigkeir seinerFrüchte besteht, wovon man durch Cultur viele Varietäten erhalten hüt,die sich durch ihre Größe, Farbe und ihren Geschmack Unterscheiden. DieArhenienser sahen diesen Baum als ein Geschenk der Götter an, widmete»
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