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Dieser Analyse zufolge enthalten 8 Unzen Rinde: Schleim unh bit-tern Ertractivstoff mit einer Spur von salzs. Kali i U. 4 Qt.; Harz1 U, 1 Qt. 4g Gr.; wesentliches Oel 1 Qt. 8 Gr.; holzigen Rückstands Ü. s Qt. 8.-8 Unzen 48 Gran.
Brandes lBerl. Jahrb. XXUI. S. SS».) erwähnt eines inderCas-carillrinde neu entdeckten Alkalvids, worüber jedoch später nichts bekanntgeworden ist.
Die Cascarillrinde wird am besten in der Abkochung, oder im Zr-tract, so wie in Pulverform, verordnet, auch der Weingeist zieht einekräftige Tinctur" aus. Mehrere Aerzte stellen sie hinsichtlich ihrer Wirk-samkeit gegen Wechselfieber und Durchfalle der China an die Seite?
Unter den Taback wird sie gemischt, um demselben einen angenehmenGeruch zu ertheilen; in zu großer Menge ist sie aber betäubend.
P faff erwähnt einer im Handel vorkommenden von der gewöhn-lichen Cascarillrinde sehr verschiedenen Rinde. Sie hat, nach ihm, diegrößte Aehnlichkeit mit einer Weidenrinde, bildet ganz dünne, biegsame,außen grünliche, innen mehr weiße, nur an den Rändern etwas um-gttollte Rindsnstücke von einem sehr kräftigen Cascarillgeschmacke. Solltesie etwa die Rinde der ganz dünnen Zweige seyn?
** esrzDpIiMstsa. Die Rinde. Relkenrinde/Nelkenzimmt, Nelkencassia, Nelkenholz.
6al^pirsi>!l>e5 ?err. Nelkenavtige Deckelmvrte.
Synon. IVl^ktUL esr^opli^llst» ITnn. —car^opd^l»
Iseuin Oserln. (O6. proür.)
Abbild. Hayne Arz. Gew. Bd. X. Taf. zg.
5^!t. Lexus!. LI. Xll. Orü. 1. Icpzanüria lVlonogvtiia.
Orä. nslural. iVl/rtsoeae,
Ein ansehnlicher Baum mit aufrechtem Stamm ttnd vielästiger Krone,auf der Insel Aeylon einheimisch, auch in Westindien vorkommend. Die Blät-ter kurz gestielt, lederartig, umgekehrt-eiförmig, ganzrandig, glatt, ge-fiedert-adrig, die obern gegenüberstehend, die untern oft abwechselnd, ander Spitze fast ausgeraubet. Die Blüthen, in enöstandigen Doldetttrauben,bestehen aus einem urnenformigen, abgestutzten, bleibenden Kelche, einerBlumenkrone, die durch Verwachsen der Kronenblätter ein dem Kelchrandeeingefügtes, abfallendes Deckelcheu bildet, aus zahlreichen, deni Kelchränöeemgefugten, vor dem Blühen in die Höhle des Kelches gebogenen Staub-faden, und einem in den Grund des Kelches versenkten Fruchtknoten, mit2 sechseiigcn Fächern, welcher sich zu einer zweifächrigeü Beere eNtwickelt-Der Nelkenzimmt ist die von der äußern iveißgrauen geschmacklosen Epi-dermrs befreite innere harte zerbrechliche Rinde, und besteht aüs dünnest,
Linien dicken, 1 —z; Zoll breiten Röhre», welche oft mehrfach um
Dulk's preuß. Pharmak. I. tg