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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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245
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6«ssia

Dieses ätherische Sei bat den Zimmtgeruch in einem sehr Hoden Gra-de, und einen sehr feurigen, scharfen Geschmack, doch mit einer bestimmtenSüßigkeit. Ein sehr dunkel braunrothes Oel ist der Verfälschung mit Zimmt-tinctur verdächtig, was durch Mischen mit einem gleichen Gewichte Wasser,welches den Weingeist aufnimmt und die Mischung milchig macht, entdecktwird. Nach Margneron gerinnt das Zimmtcassienöl bei einer künstlichenKälte zu einem Klumpen, bei 4° R. nimmt es aber seinen flüssigen Zu-stand wieder an, und ist nicht verändert. Slare bemerkte zuerst, daß ineinem von ihm aufbewahrten Zimmtöle nach etwa 12 Jahren sich auf demBoden allmälig etwas Krystallinisches abgefetzt hatte, dessen Menge mit je-dem Jahre zugenommen. Es ist dieses das durch den Sauerstoff der Lust

verdickte und in eine campherartige Substanz verwandelte ätherische Del mit

Benzo-säure sDuMenilin Schw. I. XXI. S. 224. u. Buchn. Report.VI. S. i.), wie man dieses bei vielen ätherischen Oelen beobachtete.

* 6S88IS. Das Mark. bassienmark.

Lsoh-rilolliurn kJztuls Willst. Ein in Ostindien einheiln!»scher, in Westindien häufig angebauter Baum.

Sehr lange Walzenrunde Hülsen, mit Querscheidewänden, undzwischen den Scheidewänden ein schwärzliches Mark.

k->vl)-rilol»'um k'stiul» Willst. Röhrenfrüchtige Cassie.

Synon. Lsm'a ki'rtul« l,inn. Oststartocsrpus ?irtuls> psrs.

Abbild. Düffeld. Samml. offlc. Pffnz. Lief. XIV. Taf. 21.

Havne Arzn. Gew. Bd. IX, Taf. 69,

8)-rk. sexual. 61. X. Orst. 1. Oeeanstrls IVlanogz-nia.

Orst. nstural. I-sguminosa«. Vril>« 6assies>e O6.

Ein 20AN Fuß hoher Baum, der in Ostindien und Aegypten häufigwächst, in Ostindien cultivirt wird, einen aufrechten Stamm mit asch-grauer Rinde bekleidet, und eine vielästige Krone hat. Die 4 6 joch-ig, paarig-gefiederten, aus eirunden oder länglichen, zugespitzten, ganz-randigen Blättchen bestehenden Blätter stehen abwechselnd, und haben amGrunde des gemeinsamen Blattstiels zwei linienförmige, spitze, abfallen-de Asterblätter. Die gelben Blumen mit 5 nicht ganz gleichen Blumen-blättern, mit 10 ungleichen, fruchtbaren, freien Staubfäden, stehen infußlangen Trauben, die aus den Winkeln der obern Blätter herabhängen.Die Frucht ist eine 1 1; Fuß lange, z ; Zoll dicke, walzenrunde»dunkel schwarzbranne, glatte, holzig harte Hülse, die nicht aufspringt,deren Naht aber durch zwei etwas erhabene Längsstreifen angedeutet ist.In den durch qusrlaufende Scheidewände gebildeten Fächern hängen diegelb - oder rothlichbraunen zusammengedrückten Saamen, mildem schar-fen Rande gegen die Wand der Hülfe gerickstst, von einem im frischer»Zustande röthlichen, nachher schwärzliche» Mußt umgeben.