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ner äußern Rindenlage bedeckt, werde vorgezogen. Sie werdenicht verwechselt mit der China, welche gemeiniglich gelbe Chinagenannt, und an dem Mangel der Querriffe, an der dünnerm,oft fehlenden äußern, und einer nicht ganz, sondern nur an deminnersten Theile ins Gelbe übergehenden innern Rindenlage er-kannt wird, _
1 ) 6 l, in a re gi». Königsching.
Die Periode, in welcher die Königschinarinde zuerst nach Europa ge-kommen ist, fällt am wahrscheinlichsten in die Jahre 1788 und i78t>. KPeru und in Spanien ist sie unter dem Namen 6a5csrillL äe Lsli»)--oder yuina äe LaIi5»^A bekannt, welcher Name auch zu den Porttigiesm,Franzoseü und Italienern übergegangen ist. Etwa im Jahre t7so kamsie aus London unter der Benennung Oortex 6Kin->s regln; oder Loriereiiinse ilsvur. Sie ist häufig mit der gelben China verwechselt worden.
Nach Humboldt kommt die Calisapa aus der Provinz gleichesNa-mens im südlichsten Peru, in der Jntendencia de la Paz. Mutishatte diese Rinde seiner 6. laneikoli-, zugeschrieben, zu welcher Meinungauch Humboldt sich hinneigte; Hapne leitet sie von dem Stammeund den dicken Besten der L. -orälkolla ab; v. Berge n bat sich durchWergleichung der Chinarinden aus der Ruiz'sehen Sammlung über-zeugt, daß die Rinde der L. lanr-folis lVlut. von unserer kkegl» durchsverschieden ftb, er tritt also der Meinung derer bei ^ welche behaupten,daß die Species, von welcher die kegl» herkomme, noch unbekannt ftp.Diese China kommt vor in Röhren und in flachen Stücken,s) Feine, mittlere und dicke Rohren von s Linien bis AllDurchmesser, einzeln, jedoch selten, auch bis 2 Zoll. Die Dicke beträgt jbis 6 oder 7 Linien, ihre Länge etwa 3 bis'i8 Zoll. Manche dicke, undsehr dicke Rohren kommen auch in einer kaum gerollten Form vor. Sindsie zusammengerollt, so zeigen sie häufig mehrmalige Windungen.
b) Flache Stücke. Diese sind größtentheils ziemlich flach oder dochnur sehr wenig gebogen, und, weil die kkegls der Länge nach ziemlichleicht bricht, von unregelmäßiger, mannigfaltiger Gestalt. Diese fl«lMStücke bestehen fast immer nur aus Splint, und haben daher auch dmNamen unbedeckte Degl» erhalten. Oft findet es sich bei dieserForm, daß die Unterfläche etwas conver, die Oberfläche hingegen etwasconcav ist, was offenbar durch die Trocknung entstand. Diese MenStücke sind gewöhnlich i — rIoll breit, 8— 15 Zoll lang (in einzelnenAusnahmen sogar bis s Fuß), und i — 4 Linien dick; letztere steigtindeß, jedoch selten, auch wohl bis auf 5 oder 6 Linien.
Die Schichten: Oberhaut, Rinde, Bast und Splint, sind bei den mei-sten Röhren sämmtlich vorhanden, jedoch kommen auch manche vor, denenstellenweise entweder die Borke oder nur die Oberhaut allein fehlt, es ßn-