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gleicher Gestalt und weiß. Die Frucht breiter als lang, von dem blei-benden Kelch und 2 auseinanderfahrenden Griffeln gekrönt; jede Akenemit-5 abgerundeten, fast flachen Rippen auf der gewölbten äußern Fläche,zwischen den Rippen die Striemen (Viuse) als dunklere Streifen; dieBerührungsfläche der beiden Akenen schmal, wodurch die Frucht s kno-tig erscheint.
Alle Theile sind ganz glatt, und besitzen frisch einen eigenthümlichenstarken nicht unangenehmen Geruch; der Geschmack ist zuerst süßlich,dann scharf. Die Pflanze gehört zu den narkotisch-scharfen Giften,und die Wurzel, die manchmal statt der Pastinak- und Selleriemirzeigegessen worden, ist besonders gefährlich, nächstdem sind es die Wurzel-blätter und der Stengel.
Aus dem ausgepreßten Safte des frischen Krautes wird das gebräuch-liche luxtructuu, Oiculse virorse bereitet. Die Wirkung des Wasserschier-lings ist dem Fleckenschierling ähnlich, nur noch heftiger.
6 inse 8 eu 8 ankon 1 ei Leinen. ZittwersstMlleN. WlMII-saamen.
titrtemisia Lontrs is^inn.? Ein kleiner Strauch in Palästina.
Kleine, längliche, grün-gelbe Saamen, mit den walzenförmi-gen dachziegelförmigen Kelchen und Blumenstielchen gemischt, umbitterlich-scharfem Geschmacke Und gewürzhastem Gerüche. Ver-werflich sind die mit den sehr leicht an ihrer Gestalt zu erkennen-den Blumen des Rainfatrns verfälschten. Der Saamen von Aleppoist vorzuziehen.
Hrterniris Lonirs I-inn. Persischer Beifuß.
Abbild. Düsseld. Samml. osfic. Pflnz. Lief. XV. Taf. to.sexusl, LI. XIX. Or<I. 2 . 8^ngeneLiL ruperüua.
Oril. riLtursl. ltI Lor^mbikerse tu».
Früher würde ^rtemiris 8sntor>ics I.. und sucksic» t.. (Bii-lerbeck's rior» LlLirics. 1824. S. 214.) als die Mutterpflanze desWurmsaamens angegeben- jetzt aber stimmen Treviranus, Neesv. Esenbeck u. A. darin überein, daß dieser Saame von der obenangegebenen ri. tlontrs abstamme.
DaS Vaterland ist Persien, wahrscheinlich ist er aber auch in denangrenzenden Ländern einheimisch.
Der Stengel ist strauchartig und in lange Aeste getheilt, die gegen dieSpitze hin mit vielen kurzen abstehenden, mir Blüthen bedeckten AeMnbesetzt sind. Die Blätter fehlen an dem untern Theile des Stengels, undstehen mehr gegen oben büschelförmig beisammen; sie sind sehr klein, s-s"'lang und fast eben so breit, gefiedert zerschnitten, graugrün. Die kleinen