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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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Oorisnürum

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venetianischen Terpenthin hinzusetzen und umschütteln. Man erhält einenguten Firniß. Tremlich (Buchn. Repert. XXIV. S. 428.) giebt folgendesehr zu empfehlende Vorschrift: man übergießt die auserlesenen Stücke Ko-pal mit kochend wallendem Wasser, ungefähr s Stunde lang, sondert dannden staubigen zum Theil schmutzigen Ueberzug, der sich auf den mebrestenStücken eingestellt haben wird, ab, und trocknet sie. Dieser Kopal wirdpulverisi'rt, und mit ebenfalls gestoßenem, gewaschenem und wieder getrock-netem Asbest zu gleichen Theilen gemischt. Mit 6 mal soviel, als man Ko-pal in Arbeit genommen, absolutem Alkohol übergössen, digerire man dasGepulverte unter öfterm Umschütteln bei -t- 22 ° N. einige Tage, gieße ab,und gebe von neuem halb so viel als das erstemal absoluten Alkohol hinzu,um die Procedur zu wiederholen.

Zur Bereitung des fetten Kopalfirnisses wird der Kopal in einem eiser-nen bedeckten Topfe, in dessen Deckel ein Loch ist, so lange bei gelindemFeuer geschmolzen, bis der Schaum zu fallen anfängt/ Er giebt beimSchmelzen flüchtiges Oel und Wasser aus, ist in seinem Verhalten verän-dert, und jetzt sowohl in Alkohol als in Terpenthinöl auflvslich. Er wirddann vom Feuer entfernt, und mit halb so viel gekochtem noch warmenLeinöle vermischt, wo die Auflösung schon zu erfolgen pflegt, ohne daß dieMischung von neuem aufs Feuer käme. Dann wird noch eben so viel Ter-pentinöl, als Kopal genommen worden, zugemischt und der fertige Firnißaufbewahrt.

6vrian<1run»> Der Saamen. K'oriandersaailien.

Eorisnärum sstivum lirm. Eine einjährige, im südlichenEuropa einheimische, bei uns angebaute Pflanze.

Die kugeligen, fast gestreiften, glatten, bleichgelblichen Früchte,von gewürzhastem nicht unangenehmen Geschmacke und Gerüche.

Lorisnärum Lsiivum chinn. Gemeiner Koriander.

Abbild. Düsseld. Samlul. vfsic. Pflnz. Lief. VIII. Taf. II-Hayne Arz. Gew. Bd. VII. Taf. iZ.rexusl. 0!. V. Orcl. 2. kentLnüria

Orcl. nsiursl. Ombelliserse.

Der gemeine oder Würzkoriander ist in Griechenland, in Italien, über-haupt im südlichen Europa einheimisch, wird aber in mehreren GegendenDeutschlands, in Thüringen rc. angebaut.

Die Wurzel ist dünn, spindelförmig, weiß; der Stengel aufrecht, glatt,gestreift, rund, ästig, 2 — z Fuß hoch. Die Wurzelblätter beinahe nnge-theilt oder eingeschnitten, keilförmig; die untern Stengelblätter doppellfie-derspaltig mit geschlitzten, die obern mit schmalen, linsenförmigen, offenste-henden Abschnitten. Die röthlich - weißen Blüthen bilden eine aus ungefährS —6 ungleichen Strahlen bestehende Dolde. Die Frucht ist eiförmig-ku-