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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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403
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gelig, mit in ganz stumpfen Rippen oder Streifen rund um bezeichnet, vonden ungleichen Kelchzähnen und den Griffeln gekrönt, von grangelblicheroder gelbbräunlicher Farbe. Der Fruchthalter ist mit der innern flachenSeite der beiden Akenen verwachsen, es trennen .sich daher die beiden Ake-nen in der Reife nicht von einander, wie bei den übrigen Doldengewächsen.

Die Blüthezeit ist Juni und Juli, die der Fruchtreife August undSeptember.

Die frische und blühende Pflanze hat einen stinkenden, wanzenarti-gen Geruch, woher auch ihr Name entstanden ist. Die getrocknetenFrüchte aber riechen aromatisch und angenehm, was erst .beim Pulvernrecht beMerklich wird. Der GeschMack ist süßlich, etwas scharf gewürz-haft. Der vorzüglich wirksame Bestandtheil scheint das ätherische Oelzu seyn, wovon man ^ erhalten soll.

Der Koriander war als blähungstreibend früher häufiger im Ge-brauche, besonders als Zusatz zu Larirtränkchen aus den Sennesblättern.Bisweilen wird noch der überzogene Koriander (Lonkeclio Lorls»llri)verlangt; häufiger ist der Gebrauch desselben als Küchengewürz.

Ost» Ma. Weiße Kreide.

Ein ganze Berge Europas darstellendes Mineral.

Eine zusammenhängende, zerreibliche, abfärbende, weiße Erde,hauptsächlich aus kohlensaurem Kalke bestehend. Man wähle dieWeißeste aus und verwerfe die gelbliche und härtere.

Aus diesem Mineral sind ganze Gebirgsketten in England, Frankreich,Italien, Spanien, Dänemark, Norwegen u. s. w. gebildet. Es ist dem-nach eine sehr häufig vorkommende Art von kohlensaurer Kalkerde, die un-durchsichtig, weiß, sehr weich, und ohne den geringsten bemerkbaren Glanzauf dem Bruche ist. Spec. G 6 W. nach Kirwan 2,4 bis 2 ,s. Sieenthalt etwas Kieselerde und an 2 Procent Thon. Die meisten Eremplareenthalten auch etwas Eisen, und Bergmann behauptet, daß salzsaureKalk - oder Dalkerde oft in ihr angetroffen werde. Deshalb soll man dasKreidenpulver mehrmals in destillirteM Wasser auskochen.

Die Kreide wird hauptsächlich benutzt, UM aus ihr die Kohlensäurezu entbinden, nämlich durch Zusatz von Salz - oder Schwefelsäure, wel-che als mächtigere Säuren sich mit der Kalkerde verbinden und die Koh-lensäure in Gasform frei machen.

6rocu8. Safran.

Oroous sskivus i,inr>. Eine ausdauernde/ int Arient einhei-mische, im südlichen Europa angebaute Pflanze.

Die aus den Blumen ausgezogenen Narben, von. rothgelber

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