6roton
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scharlachrot, angefeuchtet gelblich, geruchlos, ein wenig bitter schmeckend,färbt den Speichel gelb, ist nur gering löslich in kaltem, etwas mehrin heißem Wasser, aber sehr löslich in starkem Weingeiste. Diese letztereLösung wird durch Wasser nach einiger Zeit getrübt. Es löst sich in fet-ten und flüchtigen Oelen, in Aether und in kalischen Laugen und zwarin diesen letzteren vorzüglich dann sehr leicht, wenn sie concentrirt sind.Diese letztere Lösung hat eine schöne gelbe Farbe, und sättigt man siemit Sauren, so scheidet sich der Farbestoff in sehr schönen gelben Flockenwieder ab. Die vegetabilischen Säuren lösen davon eine kleine Menge,und ihre Wirkung wird durch die Wärme vermehrt. Diese Lösungenhaben eine dunkelrothe Farbe. Die Salzsäure, Schwefelsäure und Salpe-tersäure verhalten sich damit eben so, wie nach Bouillon Lagrangeund Vogel das Polychroit sich damit verhielt. Bei der Behandlung mitKnpferoryd wird bloß Wasser und Kohlensäure, und kein StickstoffaaSgebildet. Im Safran sind von diesem Farbestoffe 42 Proc. enthalten.
Durch Digestion mit Aether kann man aus dem Safran, außerflüchtigem Oele und Wachs, auch etwas Aepfelsäure ausziehen, die da-her, nach Henry, zu den übrigen bekannten Bestandtheilen desselbenmit hinzugefügt werden muß.
Der Safran wird sowohl äußerlich als erweichendes und schmerzlin-derndes Mittel, als auch innerlich, und zwar im geistigen Auszuge oderwäßrigen Ertract oder auch zweckmäßig in Pulverform gegeben, da ernur sehr wenig unauflösliche Theile enthält. Ueberdem ist er ein Be-standtheil vieler zusammengesetzten Arzneimittel.
*6i-olon. Das Sel. Krotondl.
Wird in Ostindien aus den Saamcn des 6rotonI-inn., eines vorzüglich auf den Molukkischen Inseln häufi-gen Strauches bereitet.
Ein fettes, mit einem scharfen Princip gemischtes, dickliches,gelbbraunes Oel, von sehr scharfem Geschmacke. Es werde vor-sichtig aufbewahrt.
Lroton Digliu»! b.inn. Purgir - Kroton. Purgirholzbaum. In-discher Wunderbaum.
Abbild. Huinpk Hsrk. Xmboin. IV. Dab. 42.
?Ieuclr. Vab. 689.
sexual. LI. XXI. Orü. 8. lVIonoeoia IVlonLÜelpbi-i.
Orü. nalural. Oupkorbi'aoeae,
Das Vaterland dieser Pflanze ist Ostindien, wo sie sowohl in Ma-labar als auf den Molukkischen Inseln, so wie in Ceylon und Java,ep felsigen und steinigen Orten gefunden wir), auch soll sie in einigenGegenden angebaut werden.