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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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Eine große, von der Rinde geschälte, gelbliche, süße Wurzel.An Dicke übertrifft sie weit die Wurzel der oi^rM-s xlsbrs.

Sl^rr-Iiiss Alabos. Die Wurzel. Süßholzwurzel.

Aisdl-s f^inn. Eine ausdauernde Pflanze dessüdlichen Europas.

Eine sehr lange, walzenförmige, holzige Wurzel, von derDicke eines Fingers, auch wohl eines Daumens, außen grau-schwärzlich, innen gelb, von süßem Geschmacke. Sie ist derWurzel der OIz-c)-rr!,i'ra eckiinata vorzuziehen.

oi^c^rrlilra ecliinaia I.inn. Das stachlige Süßholz.OI^c^r-idiL» glskra I.lnn. Das gemeine Süßholz.

Spnon. Higuirilia oflicinaliz lVIoench.

Abbild. Düsseld. Samml. offic. Pflnz. Lief. X. Taf. 25. 24 ..

Havne Arzn. Gew. Bd. VI. Taf. 41. 42.

5exual. LI. XVII. Orck. 4. OiackelsMa Oscanckria.

Ovcl. n-llural. I.eguminorae. Drib. 4.ote«e OL. proür.

Beide Pflanzen haben eine senkrechte, tief in die Erde dringende, fastwalzenförmige, fiuger- oder daumendicke Wurzel, die außen Haarbraun,innen gelb ist, und nur wenige Wurzelfasern entlaßt. Aus der Wurzelkommen mehrere aufrechte, am Grunde stielrunde, nach oben zu kantigeStengel hervor, die mit abwechselnden, uupaar gefiederten Blätternbesetzt, in den Winkeln der obern Blätter die kopfförmig oder trauben-förmig zusammengestellten Blüthen auf mehr oder minder langen Stie-len tragen. Die erstere Art, das stachlige Süßholz, im südlichen Ruß-land, Apulien und Ungarn auf Tristen unter Gesträuchen wachsend, wird3^4 Fuß hoch, die Blätter bestehen aus 5 -6 Paaren und einem un-paarigen, eilancettförmigen, zugespitzten Blättchen, mit lancettförmigen,feinspitzigen Afterblattern; die veilchenblauen Schmettcrlingsblnmen ste-hen in gestielten Köpfchen, und entwickeln sich zu bauchig - länglichen,zusammengedrückten, stachligen, zweisaamigen Hülsen, die in zwei Klappenaufspringen. Das gemeine Süßholz wächst mehr im südlichen Europa,und unterscheidet sich durch höheren Wuchs (5 — 6 Fuß hoch), 5 — 8paa-rig mit den unpaarigen gefiederte Blätter, mit mehr eirund-elliptischen,an der Spitze stumpflichen, auf der untern Fläche etwas klebrigen Blätt-chen , und durch den Mangel der Afterblätter; ferner durch die traubeu-firmigen Blüthen, und durch die glatten, rundlichen, länglichen, gevan-deten, durch den Griffel stachelspitzigen, meist viersaamigen Hülsen.

Diese beiden Pflanzen geben die beiden im Handel vorkommenden Ser-ien Lakrizenholz, nämlich das russische und das spanische. Das erste ist