Horäeuin
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Thon uudKohlenpulver nur leicht gebrannt sind, so werden sie einem star-ken Lustzuge ausgesetzt, um das Wasser abzukühlen; an die rauhen Stellendes Gefäßes legt sich viel Schleim an; ein hölzernes Gefäß, welches solchenBlutegeln zum Aufenthalte gedient hat, darf nie wieder zu diesem Zweckebenutzt werden. 2) Schleimkrankheit. Diese zeigt sich vvm Juni bis Au-gust. Sie dauert nur drei Tage, und scheint die häufigste zu se»n. DieBlutegel werden dabei weich und schleimig. Behandlung: Die krankenBlutegel legt man täglich in ein Bad von lauwarmem Wasser, und sodannin ein Gemisch von Wasser mit Kohlenpulver und stx Honig. Brandeshat die Trefflichkeit dieser Curmethode bestätigt, 5 ) Gelbsucht. Diese istdie schrecklichste von allen und die Krisis dauert nur ungefähr 8 Stunden;man muß daher schnell zur Hülfe kommen. Behandlung: Das sichersteMittel ist, den Schwanz des Thieres mit einer Nadel zu durchstechen,worauf ein gelber Saft ausfließt; hierauf bringt man die operirten Blutegelin lauwarmes Wasser, welches ^ braungekochten Zucker enthält.
Dr, Pallas (Froriep's Notizen. Oktober 1826 . S. 261.) hat bei ei-nem sehr großen Mangel an Blutegeln versucht, den schon gebrauchtenThieren das Blut durch Rasenschichten wieder zu entziehen, in welche siehineinbringen, wobei dem gefärbten Wasser abzufließen Gelegenheit gege-ben werden muß. In derselben Zeitschrift S. 240. schlägt der Apothe-ker Petit-Ferdinand vor, daß sogleich, wenn der Blutegel von derHaut abfällt, der Chirurg an der Rückenseite gegen das Hintere Endehin mit einer Lancette einen Einstich von 1 —iz Linien Länge machensolle. Das Blut spritzt mit Gewalt hervor, und um das Heraustretendesselben zu begünstigen, wird der Blutegel z Stunde lang in Wasservon 20 — 25 ° C. Temperatur gelassen, und hierauf in gewöhnliches oftzu erneuerndes Wasser gebracht.
Hoi-äeuili. Malz. Gerstenmalz.
Verschiedene angebaute Arten von Horsseum I,inn.
ttorckeiim. Der ausgeschlaubte Saamen. Gerstengraupe».^tkoräeum. Das Mehl. Gerstenmehl.
klorfleuin vulgsre Oinn. Die gemeine Gerste.
lloräeum liexaniolion dünn. Die sechszeilige Gerste.
5 SXUSI. LI. III. Orcl, 2 . DriauckriaOrck. nslursl. Orsrmneae.
Das Vaterland dieser bekannten Getreideart ist nicht mit Gewißheitzu bestimmen; sie soll in Sicilien und auch in Rußland wild wachsen. Nacheiner gelehrten Abhandlung vonDureaudelaMalle (Froriep's Noti-zen. December, 182g. S. 58 .) soll die Bergkette des Libanon das Land seyn,tu welchem die Gerste und der Weizen einheimisch sind.
Proust (Gehleu's I. II. S. 576 .) unterschied bei den Saamen einen
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