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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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549
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Flocken schwimmt, und nur eine geringe Portion ist mit Gummi verbun-den und im Wasser aufgelöst. Aenneck (Kastn. Archiv. XV. 1828. S.8 r.) hat über die von BerzeliuS angegebenen Bestandtheile des Mehlsder Getreidearten Untersuchungen angestellt, und im Ganzen Berze-lius's Angaben bestätigt gefunden, doch hält er den in Alkohol unauf-löslichen Bestandtheil des Klebers nickt für identisch mit dem Pflanzen-eiweiß, und nennt ihn daher Kleberrest. Das Verhältniß der Bestand-theile des Klebers ist nach Zenneck folgendes: Pflanzenleim 17,29;Psianzenschleim z,oz; Kleberrest 79 , 86 . Die Produkte der trocknen Destil-lation des Klebers nach Unverd 0 rben s. bei Olea expreß« im Lten Th.

Die Abkochung der ganzen Gerste ist etwas scharf, bitter und abfüh-rend, welche Eigenschaft dieselbe von der Saamenhaut erhält. Der Absudder enthülseten Saamen aber, der Gerstengraupe, welche den Namen Perl»graupe erhält, wenn die Saamen noch auf einer Mühle zugerundet sind,ist kühlend, lindernd und etwas nahrhaft, und ist schon seit den ältestenZeiten, namentlich von Hippokrakes, als Heilmittel benutzt worden.

Das Malz übertrifft vielleicht an Heilkräften die Gerstengraupennoch, wofür auch das durch die Währung beim Malzen veränderte Ver-hältniß der Bestandtheile stricht.

Häufig wird aber auch das Gerstenmehl gebraucht, um daraus dasUsrlleum prasparatum anzufertigen.

86U vivus. Quecksilber.

Es wird in Bergwerkshütten aus eigenthümlichen Erzen durch

Destillation erhalten, vorzüglich wird es aus Zdria zugeführt.

Ein weißes, flüssiges, flüchtiges Metall von ir ,5 spec. Gew.Gemeiniglich kommt es im Handel mit Blei und andern Metal-len verunreinigt vor.

Dieses Metall, welches seit den ältesten Zeiten bekannt ist, kommthäufig gediegen, noch häufiger als Schwefelquecksilber, sehr selten alsEhlvrquecksilber vor. Sowohl gediegen als vererzk findet es sich in gro-ßer Menge in Jstrien, Ungarn, Siebenbürgen; auch haben Rußland,Spanien und Peru ansehnliche Bergwerke. Das meiste jetzt im Handelvorkommende Quecksilber soll aus Ostindien gebracht werden. An man-chen Orten findet es sich zwischen den Quecksilbererzen eingeschlossen, oderes fließt durch die Felsenritzen, und bleibt in den Höhlungen stehen,aus denen man es ausschöpft.

Die Darstellung des Quecksilbers aus dem Zinnober durch Eisen ha-ben schon die griechischen und römischen Naturforscher Ar ist vieles, Di-vskorides, Plinius u. s. w. beschrieben, Philippus Komikusbezeugt, daßDädalus zur Belebung einer hölzernen Statue Quecksilbergebraucht habe, und es ist wohl wahrscheinlich, daß er die Kenntniß dieses