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5s1sxs. Die Wurzel. Jalapenwurzel.
OonvolruIuS Islams I-inn. S6U Ipomoss Jsls^s IVIicksux.Eine ausdauernde Mexikanische Pflanze.
Knollige, feste, schwere Wurzeln, außen braun, mit schwärz-lichen Runzeln, entweder ganz oder in Scheiben zerschnitten, ausconcentrischen Ringen zusammengesetzt, mit glänzenden braunenPunkten und Strichen, von einem scharf ekelhaften Geschmacke.Man sehe darauf, daß das Harz nicht ausgezogen sey.
Lonvolvulu! ckslklp» Uinn. Jalapenwinde.
Synon. Impoinoea llslsps Oerf. et Uer. Ipomoes maororrliir-»lVlicbsux.
Abbild. Düsseld. SaiNml. ofstc. Pflnz. Lief. VIH. Taf. 7. 8.
8z-st. rexusl. LI. V. Orä. 1. UenlLnäria tVlonoßz-nia.
Oril. natursl. Lonvolvulacese.
lVergl. Berl. Jahrb. 1804. S. 64.; u. Berl- Jahrb. 1820 . S. 59.)Diese Pflanze wächst wild im wärmern Amerika, in Meriko, in dentrocknen sandigen Gegenden von Vera-Cruz, besonders häufig beiZkalapa,einer Stadt, woher sie zuerst im Jahr i6io nach Europa gebracht wurde,auch in Florida, Carolina und Georgien; sie wird ihrer wohlriechendenBlüthen wegen auch bei uns in Gärten gezogen.
Die fleischige, sehr dicke, oft is, iz bis 20 und mehrere Pfunde schwereweiße Wurzel (die von Charles-Town nach Frankreich gebrachte frischeWurzel wog, ungeachtet ein Th. davon ausgeschnitten war, bei ihrer An-kunft 47§ Pfund) ist knollig, rüvenforrnig, rund oder spindelförmig, untenmit mehrern geraden, senkrechten, dicken Wurzelzasern versehen; sie enthälteinen milchigen süßen Saft und treibt an ihrem obern Theile mehrere kraut-artige Stengel, welche die benachbarten Gegenstände umwindend und klet-ternd sich zu einer Hohe von 12 — 20 Fuß erheben. Die gestielten, wei-chen, 3 — 5 Zoll langen und fast eben so breiten Blätter sind herzförmigeingetheilt oder z — slapxig, am Rande gekerbt, oben runzlig, mit anlie-genden Haaren besetzt, unten weißfilzig. Die Blumenstiele stehen einzeln inden Blattwinkeln, sind ein-, zwei- oder mehrblüthig. An jeder Blume be-merkt man einen bleibenden fünfblattrigen Kelch, eine einblättrige, glocken-förmige, weiße oder veilchenblau schattirte und geäderte Krone mit faltigembreitem Saume und etwas bauchiger, innen dunkelviolettfarbiger Rohre.Die fünf ungleichen Staubfäden tragen auf am Grunde purpurfarbig-filzi-gen Trägern, pfeilförmige Staubbeutel. Die Frucht besteht in einer fastrunden einsächrigen, aklappigen, 4saamigen Kapsel mit pier braunröthlichenund zottigen Saamen.
Die officinelle Jalapenwurzel wird nicht nur von der wildwachsendenWanze allein gesammelt, sondern auch von der in manchen Gegenden Neu-ftaniens, bei Lalapa, Orizaba, Cordoba u. s. w. besonders angebauten.
Dulk's preuß. Pharmak. I. 36