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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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Kali sulplnarieum oi uänm 6n

in den Salpeterfabriken wirkt also zwiefach, erstens dadurch, daß er diedes Sauerstoffs zu sehr beraubte Lust erneuert, und zweitens dadurch, daßer bei trockner Witterung die der Salpeterbiidung fähigen Materialien aus-trocknet, und ihnen sehr sauerstoffreiche Feuchtigkeit bei feuchter Atmosphärezuführt. Doch muß der Lustzug nicht zu wirksam, und von der Art seyn,daß er häufig die Luft erneuert, ohne daß die Oberfläche des Bodens gänz-lich ausgetrocknet wird. Durch die Neigung der Base, sich mit Säure zuverbinden, wird das Zusammentreten der in der atmosphärischen Luft ent-haltenen Bestandtheile, wird die Bildung der Salpetersäure veranlaßt, undhierauf beruht auch die natürliche Erzeugung des Salpeters.

Graham (Dingler's Polytechnisches Iourn. XXIV. 5.1827. S. 4Z1.)führt als Erweiterung der Theorie von Lougchamp an, daß die Gegen-wart thierischer Stoffe, welche sich inThouvene l's Versuchen über Sal-peterbildung vvrtheilhaft gezeigt hatte, vermöge der bet der Verwesung der-selben freiwerdenden Kohlensäure einwirke, wodurch der Kalk in einen auk-löslichen Zustand versetzt werde; nämlich die freie Kohlensaure macheeinenTheil des kohlensauren Kalkes in dem Wasser oder der Feuchtigkeit, welchevorhanden seyn muß, aufloslich, und dadurch werde nun der kohlensaureKalk fähiger, auf den Sauerstoff und Stickstoff, welche das Wasser absor-birt hat, zu wirken; Sauerstoff, Stickstoff und kohlensaurer Kalk sind nunsämmtlich in flüssigem Zustande und in Wasser aufgelöst, und daher in dengünstigsten Umständen, auf einander zu wirken.

Gay Lussac hat sichgegen die Theorie Longchamp's erklärt, undauch die Resultate der von Lampadius (Erdmann'sZourn. lil. 1828 .S. zzz.) angestellten Versuche scheinen derselben nicht günstig zu seyn, dennfeuchte Thonerde, Kalkhydrat, oder Gemenge aus beiden mit einer sauer-stoffreichen Lust in gut verpichten Flaschen, in einem von der Sonne unbe-schieuenen Zimmer in Berührung gelassen, zeigten keine Spur von gebilde-ter Salpetersäure. Da aber die Vereinigung des Sauerstoffs und Stickstoffszu Salpetersäure durch elektrische Beschaffenheit der Luft bedingt ist, dieseaber in den verpichten, gläsernen, von der Sonne unbeschienenen Flaschenabgeschlossen worden, so möchten diese Versuche nicht als beweisend anzu-sehen seyn.

Der rohe Salpeter findet in der Medicin keine Anwendung, und dientallein zur Bereitung des gereinigten Salpeters.

Kali sulpliurioum eruäuin. äuplieaturn

»ut Tartarus vitriolsckus eruäus. Lul^lras lesckieus

eruäu8. Rohes schwefelsaures Kali.

Wird in chemischen Fabriken aus den Rückständen von der

Destillation der Salpetersäure bereitet.

^ Ein Salz in zusammenhängenden, weißen, prismatischen, am

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