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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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A-Ialvs ardores

an der drüsenartigen Basis der zu einer Röhre verwachsenen Staub-fädenträger verwachsen. Die Staubfadenträgcr oben frei. Der Frucht-knoten rundlich, niedergedrückt, strahlig-gefurcht; Griffel bis zur Hälftein eine Säule verwachsen, oben frei; Narben an der innern Seite derGriffel herablaufend. Frucht: eben so viel Lklappige einsaamige Kap-seln als Narben, um den Befruchtungsboden kreisförmig gelagert, mitihm einen kreisrunden, scheibenförmigen Körper bildend, vom bleiben-den Kelch umgeben; zur Zeit der Reife sich trennend.

Die Pflanze blüht im Juni bis September.

Die ofsicinellen Blätter dieser Pflanze haben eine schmutzig dunkel-grüne Farbe, sind geruchlos, und wie alle Theile dieser Pflanze schlei-mig. Sie werden bisweilen verwechselt mit den Blättern der Waldmalve(lvislvs L/lveurls, siehe IVlslvs vulgsrir), welche aber, so wie dieganze Pflanze, weit großer sind, sich übrigens hinsichts der Wirkungwohl schwerlich unterscheiden, da bei beiden der schleimige Bestandtheilder vorwaltende ist. Sie dienen zu erweichenden Umschlägen. DasJnfusum der Blatter ist jedoch nicht schleimig, es wird von schivefels.Eisen schwarz gefärbt.

jvislva ai-dor-KA. Die Blumen. Stockrosen. Rosen-pappelblumen.

^Itkiass rosea 6svÄnIIIe8. Eine zweijährige orientalische, siiden Garten Deutschlands häufig angebaute Pflanze.

Die mit Schleim begabten Blumen, mit gemeiniglich schwarz-braunen, sünfblättrigen, an der innern Seite mit der Säuleder Staubfäden verbundenen, vhngefähr 2 Zoll langen Kroueu,mit doppeltem filzigem Kelche, der äußere vieltheilig, der innerefünfspaltig. _

^ItliÄSL rares Lsvsnillsr. Stockroseneibisch. Herbstrose. Ro-senpappel.

Spnon. ^Ices rares I.iun.

Abbild. Düsseld. Sammt, offic. Pflnz. Lief. IV. Taf. i.

Hapne Arzn. Gew. Bd. II. Taf. 26.

8^rt. sexual. LI. XVI. Orä. 8. iVIonsclelpIus Uol/snüria.

Orcl. ustursl. Mslrscese,

Diese Pflanze verträgt auch sehr gut unser Klima, und ist durchdie Schönheit ihrer Blumen eine Zierde unserer Gärten geworden.

Sie treibt eine weiße lange Pfahlwurzel. Der beblätterte Stengelerhebt sich zu einer Höhe von 5 — io Fuß, und ist einfach, aufrecht, stark,dick, rund, etwas eckig und rauh. Die Blätter sind groß, abwechselnd, ge-stielt, breit, grün, wellenförmig, gelappt und gekerbt. Die Blumen sindgroß, rosenformig geöffnet, oft gefüllt, nach der Varietät von verschiedenen