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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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reu läßt, auch durch Eiweiß noch undurchsichtiger wird, sammelt sich beimAuflösen des Honigs in kaltem Wasser auf dem Boden. Der mit Tra-ganth oder Leim verfälschte Honig ist nicht körnig, und die zur Sy-rupsdicke eingekochte Auflösung gerinnt nach einigen Tagen zu einerhalbdurchsichtigen Gallerte.

Der Honig äußert, so wie der Zucker, aber in noch höherem Grade,eine desorydirende Wirkung aus die metallischen Salze; so entsteht z. B.beim Kochen mit dem essigsauren Kupferorpd ein voluminöser Niederschlag,der aus Kupferorydul und veränderter Honigsubstanz zusammengesetzt ist.

Neli'Iotug eitrinA. Das Kraut mit der Blüthe. Meli-lotenkraut mit Blumen. Steinkleekraut mit Blumen.

Nolilotlls osläoinaüs W1II6. Eine einjährige durch ganzDeutschland häufige Pflanze.

Die blühenden Aeste, mit dreizähligen Blättern, die Blätt-chen länglich, etwas sägeförmig, mit pfriemenförmigen After-blättern, und traubenartigen Blumen, die schmetterlingsartigenBlnmenkronen gelb, das Schiffchen und die Flügel von der Längeder Fahne, einen eigenthümlichen süßlichen, starken Geruch aus-hauchend. Sie werden im Monat Juli eingesammelt.

lvielilotu5 okkicinslir Hin». Officinelle Melilote.

IHkolium IVlc-li'lotuL okficinslis Hin». Ofsicineller Melilotenklee.

Abbild. Düsseld. Samml. vffic. Pflnz. Lief. VII. Taf. 4Z.

Havne Arzn. Gew. Bd. N. Taf. zi.

8)-rt. rsxusl. LI. XVII. Orcl. 4. Oi-läeIpl»L Oecsnflria.

Orcl. n-ltural. Hegumino5»e. Drib. Hotese.d-'Diese bekannte Pflanze wächst häufig auf Anhöhen, Dämmen, Schutt-haufen und Wällen, auf ungebauten und trocknen Orten.

Die Wurzel ist länglich, gerade spindelförmig, etwas ästig und mitSeitenfasern besetzt. Der Stengel aufrecht, ästig, 2 Fuß und drüber hoch,S>att, walzenrund und gestreift. Die Blätter sind aus drei glatten, schma-len, oben etwas gesägten Blättchen zusammengesetzt; die Asterblättersind ganz ungetheilt. Die wohlriechenden, abwechselnden, kurzgestieltenBlumen (Schmetterlingsblumen) sind klein, überhangend, von glänzendgelblicher Farbe, und stehen in den Blattwinkeln in länglichen, einfa-chen, walzenförmigen Trauben. Der Kelch ist einblättrig, fünfzähnig,bleibend. In der Blnmenkrone Schiffchen, Flügel und Fahne ziemlichgleich lang. Frucht eine nackte, runzlige, eiförmig zusammengedrückte,rklappige, abfallende, rsaamige Hülse.

Die blühenden Spitzen besitzen einen eigenthümlichen, balsamischen, star-ken, honigartigen, der Tönkabohne ähnlichen Geruch, von ätherischem Oele