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schön dunkelroth. Aetzkali bringt in der Tinctur einen reichlichen grau- !braunen Niederschlag hervor, der in einer großen Menge Wasser voll-kommen auflöslich ist, und eine stark carminrvth gefärbte Flüssigkeitgiebt. Eisenauflösung bringt in der sehr verdünnten Auflösung des Er-tracts eine grünlichbraune Färbung hervor.
Beissenhirtz (Brandes's Archiv XXIV. S. 120.) berichtet von ieinem unächten Ratanhaertract, welches damit gekochtes Wasser und !Weingeist nur dunkelgelb särbre.
kstsiik«. Die Wurzel. Ralauhawurzel.
lirsmeri« trisnäris tsuir. Eine ausdauernde Pflanze Bra-siliens.
Eine verlängerte, fast walzenförmige, etwas ästige Wurzel,von der Dicke des kleinen Fingers, mit rothbrauner Oberhaut,rother, die innere saftiger, Rinde, und hartem blässerem Holze,von zusammenziehendem Geschmacke. Au Pulver werde nur dieRinde der Wurzel angewandt.
Uraineria trianclri» Huir cr ?svvn. Dreimännige Krameria.
Abbild. Düffeld. Sammt, offic. Pflnz. Lief. XVM. Taf. is.
Hahne Arzn. Gew. Bd. VIII. Taf. 14. ^
rexusl. Ll. IV. Orck. 1. Delrsnäris lVIonog^ni».
Orck. NÄlurLl. ?oI)-AAlese llurr.'sDie Ratanha wurde schon im Jahr 177S von Ruizin Peru entdeckt,und 1783 in einer Abhandlung bekannt gemacht. 1807 beschrieb sie Will-denow, sie blieb jedoch in Deutschland unbeachtet, bis zum Jahr 1817,wo Jobst sie zu uns brachte, und Or. v. Klein Versuche damit machte.
Die Krameria ist ein Staudengewäcks, welches im südlichen Amerika,vorzüglich in Peru, wild wächst, auf trocknem mit Lehm und Sand ge-mengtem Boden, und eine Höhe von 2 — 5 Fuß erreicht. Die Wurzel mwagerecht, kriechend. Die Stengel sind liegend, sehr ästig ausgebreitet,unten rund, glatt und holzig. Die jungen Aweige sind rund, dicht nnweißlichen etwas anliegenden Haaren, wie die übrigen Theile der Pflanzebedeckt, welche durch sie ein zierliches Ansehen erhält. Die Blätter smlänglich-lancettförmig, Wechselsweise, stiellos, ungezähnt, fest und lederar-tig, an beiden Seiten verdünnt, nicht über 4 Linien lang, und in eMitte an 2 Linien breit. Die Blumen stehen einzeln, oder mehrere zusam-men an der Spitze derAweige; jede einzelne Blume auf einem seidenhaar -gen Blumenstielmit 2 Deckblättern. Die einfache Blumenhüllevierblat ng,fast ungleich; die Blättchen abwärts stehend ausgebreitet, zugespitzt, auße - ^
halb seidenhaarig, innen purpurroth, eins nach oben, eins nach unstehend, die beiden seitlichen schief lancettförmig; vor dem obern und unBlatte der Vlumenhülft ein zwciblätkriges Honiggefäß; 3 Staubfäden z