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1 (1833) Einfache Mittel / übersetzt und erläutert von Friedr. Phil. Dulk
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816
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NachC.G.Gmelin entbalteniooTH. der Wurzel: Gerbestoff Z8,2zz-Wen Stoff 6,666; schleunige stickstcffreiche, in kaltem Wasser unauflöslicheMaterie 2,466; schleimige Materie ohne Stickstoff mit Wasser verbunden8,300; Holzfaser mit Kieselerde, kohlens. Kalke u. s. w. 43,33z. !

Peschier (Trommsd. N. I. IV. 2. S. 172.) erhielt außer dermal- !lussäure noch eine eigenthümliche Säure, die er unter dem Namen Krämer- !säure beschrieb. Aus einer Unze Ratanhawurzel erhielt er 150 Gran trvck-nes Ertract, welches zusammengesetzt war aus: Gerbestoff 64; Gallapfel-säure 0,5; grimmige,ertractiveundsärbcndeStoffe8Z,o;neue Säuren,;.

In der Asche der Wurzel fand er kohlens. Natron. 500 Gran der Wurzelgaben nämlich: Kalk 2,so; Thonerde 1,90; Kieselerde i,s»; Eisenoxyd o,S5;kohlens. Natron 0,60; salzs. Natron 0,40. 8. ----- 7,4Z.

Die neue Säure Peschier's konnte von mehreren Chemikern nichtaufgefunden werden; dieses erklärt Pe schier dadurch (Trommsd. N.AIX. 2. S. 142.1, daß die Menge der Säure in mehreren im Handel vor-kommenden Sorten der Ratanhawurzel sehr variire, so daß in manchenkaum Spuren aufgefunden werden können, indem die Ratanha von wehrals einer Art Kr-nneriA gesammelt werde; er empfiehlt zur Darstellung derKramersäure vorzüglich das käufliche Ratanhaertract. Die Eigenschaften,welche Peschier dieser Säure zuschreibt, sind zum Theil sehr merkwür-dig, sie soll eine stärkere Verwandtschaft zum Baryt haben, als die SeiM- iselsaure, und doch verändert sich die Verbindung mit der Zeit; der kranier- Isaure Baryt, der frisch bereitet Seidenglanz hat, verliert diesen nämlichnach einigen Jahren, wenn er in Gefäßen, die dem Zutritte der Luft aus-gesetzt sind, aufbewahrt wird. Die andern Verbindungen bleiben unverän-dert. Anfangs gab Pe schier an, die Säure sey unkrystallisirbar, spätererhielt er sie immer krystallisirt in der Form von scharfkantigen Prismen,die an der Luft beständig waren. Bley (Trommsd. N. I. XV. l. S.hat die Kramersäure Peschier's gefunden.

Die Ratanhawurzel wird als ein adstringirendes und tonisches Mittelgewöhnlich und auch am zweckmäßigsten in der Abkochung oder auch mErtracte verordnet. Dieses kann zwar auf gewöhnliche Weise durch Aus-kochen der Wurzel bereitet werden, gebräuchlich ist aber nur das im Hau- ,del vorkommende, schon in Amerika bereitete Lxtrsctum Hsn!-mbae.

Mieum. Die Wurzel. Rhabarberwurzcl.

kiirenm Lmoäi? VVsllicH. Eine ausdauernde Pflanze des

Tibetanischen Reichs.

Eine feste, unter den Zähnen knirschende Wurzel, geweimg- >lich in sehr häufig durchbohrte Scheiben zerschnitten,außen nach abgeschälter Rinde gelb, innen rosenfarbig und weißmarmvrirt, den Speichel gelb färbend, von specifischem wider-lichem Geschmacke und Gerüche.