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Geschmack habe,wogegen die französische Rhabarber mehr schleimig und kraut-artig schmecke und offenbar weniger ausgebildet sey. Auch zeigten che-mische Versuche von Henry und Caventou, nach welchen ivo Th.chinesischer Rhabarber 74 in Wasser und Alkohol auflösliche Theile ent-hielten, Hli. palmsiuni 64, ktli. compaatum 50, Hii. unäulstum 32und kk. rliaponticum 50, daß die Wurzel von kill. pslmaium sich ammeisten der erotischen Rhabarber nähere, wenn sie gleich dieser nachstehe,und in klinischen Versuchen eine um s verstärkte Gabe erfodere. Durchdiese Erfahrungen wurde es sehr wahrscheinlich, daß ktkeuu, palmalum diewahre Mutterpflanze der Rhabarber sey; von mehreren Mitgliedern derAkademie wurden jedoch dieZweifel als noch nicht völlig gehoben angesehen.
Durch neuere von den Engländern gemachte Versuche, sich die Rha-barberpflanze aus Oberasien zu verschaffen, scheint endlich die lange Un-gewißheit gehoben zu seyn. Dr. Wallich, Director des botanischenGartens zu Calcntta in Bengalen, erhielt Saamen dieser Pflanze vondem Himalaya-Gebirge und dem großen Plategn der chinesischen Tartarei.Diese Saamen gaben durch Aussaat eine Art'Hü sum, welche Wallichnach der dort gebräuchlichen Benennung der Gegend seines Vorkommensklieum Linoäi nannte. Er sandte Saamen und getrocknete Erewplarenach Europa an Colebrooke, der eine Partie Saamen anLainbertgab, und dieser war so glücklich, eine Anzahl Cremplare dieser Pflanze !
in die Höhe zu bringen, so daß zu Ende des Herbstes der Stengel s ^
Zoll dick und die Blätter 12 —15 Zoll lang waren. Bei der Untersu-chung ergab es sich, daß diese Pflanze mit dem von vr. Don in dem
protjrvmus I'lorAS psA. 75. beschriebenen 5i.beum suNrale
übereinstimmte. Die von ihm gegebene Charakteristik ist folgende:
klliöum »r>5truls Don. Südliche Rhabarber.
SyNVN. kiheum bimocii Wallich.
8)-Lt. sexual. 6l. IX. Orä. 3. Onueanclria Dr>gz-»ia.
OrU. »slural. ?ol^goneas.
Vaterland Gosaingsthan in Nepal. Die ganze Pflanze durch knorpel-artige, sehr feine Warzen fast scharf. Die spindelförmige, ästige Wurzel,innen von vrangegelber Farbe, oben mit Ueberbleibseln verschrumpster Blat-ter besetzt. Die Blätter rundlich-herzförmig, stumpf, unterhalb und amRande scharf; die Blattstiele dünn, rundlich, gefurcht. DieWurzelblalterklein, Z — 4 Zoll lang, fast z Zoll breit. Der Stengel iz — 2 Fuß lM.
Die Blättchen der Blumenhülle eiförmig - länglich, an der Spitze gekerbt-
Dieses llheum surtrsle ist es, welches nach Or. Don (Läinhurg newpliilorspliical Zournal, 1827. IVIars. S. 504.; Berl. Jahrb. XXIX-2-S. 19.) die Chinesen in den ungeheuren Wüsten der Tartarei, zwilchen dem31. und 40 . Grade N. B., in den hochliegenden Ebenen oder Bergen,
11,000 engl. Fuß über der Meeresfläche, einsammeln. Die Chinesen mn- !gen davon theils in den indischen Handel, und dies ist die chinesischeM- .